Bilder von der Reparatur meines GT 650 Motors




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Re: Bilder von der Reparatur meines GT 650 Motors

Beitragvon HyoLove » Mo 16. Jul 2012, 11:36

Hallo Leute,
gebe Euch mal ein update: Motorrad von meinem Motorraddoc gecheckt, konnte keinen beginnenden Lagerschaden oder ähnliches feststellen. Die "Geräusche" im warmen wie im kalten Zustand seien absolut V2 typisch und völlig unbedenklich. Kann es vielleicht sein, das da so manche Werkstatt die hyosung Kunden regelrecht verarscht? Meinem Vorbesitzer haben Sie tausende von Euronen aus der Tasche gezogen. Ich bin jedenfalls mittlerweile 2000 km ohne jegliches Problem gefahren. Geiles Teil. Macht richtig Spaß. Wollen hoffen, das es so bleibt.
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Re: Bilder von der Reparatur meines GT 650 Motors

Beitragvon redflash » Mo 16. Jul 2012, 12:56

HyoLove hat geschrieben:Motorrad von meinem Motorraddoc gecheckt, konnte keinen beginnenden Lagerschaden oder ähnliches feststellen. Die "Geräusche" im warmen wie im kalten Zustand seien absolut V2 typisch und völlig unbedenklich.
Das ist doch ein Grund zum Feiern, gleich ne Ehrenrunde um den block drehen ist das Mindeste was du deiner Mopete schuldig bist :thumbu: .

HyoLove hat geschrieben:Kann es vielleicht sein, das da so manche Werkstatt die hyosung Kunden regelrecht verarscht?
Nein, das isses definitiv nicht,
wir werden zwar öfter belächelt wegen unserer Korea-Mopete, aber die Etablierten haben auch verdammten Respekt davor.

Ich würde einfach mal behaupten das nicht jede Werke bzw jeder Schrauber ne Hyo im Auslieferungszustand, also mit neuem Motor, zu Ohren gekommen ist.
Nicht nur unser Motor hört sich anders an wie ein Reihenvierer, auch ein Duc-V2 oder die SV hört sich etwas anders an wie unser Motor.
Selbst die kleinen Unterschiede, ob Wapuantrieb über Stahl oder Plastezahnrad, suggerieren akustisch einmal nen gesunden Motor und das andere mal vielleicht nen eventuell an Lagerschaden erkrankten V2.
Selbst ein autorisierter Hyo-Dealer ist mit ner Kurzdiagnose über den Gehörgang äußerst vorsichtig. Es laufen einfach zu wenig Hyo in der Republik und unsere Retter (Werke) bekommen auch nicht jeden Tag ne Hyo mit zB nem drohenden Lagerschaden zu Gehör, daher wird oftmals aus Unkenntnis schon mal der Teufel an die Wand gemalt, das ist nicht Bös gemeint, das entspringt einer gewissen Vorsicht, dem Kunden und dem Möpp gegenüber.

Der Aufschrei des Kunden, wenn ein Schrauber sagt alles OK und dann doch das Möpp verstirbt, wäre quer durch die Republik zu hören, und die denkbar schlechteste Reklame für jeden Schrauber.

Zum Trost, auch langjährige Suzi-Schrauber tun sich etwas schwer mit der SV, weil über Jahre nur an Reihenvierer gedocktert wurde und schlagartig ein V2 sein Wehwehchen loswerden möchte, die Schrauber habens eben auch nicht einfach.

Bei unserer Mopete gibbet ne Geräuschkulisse die sich eben grundlegend von fast Allen anderen V2 unterscheidet, weil unsere Mopete ne Kugelgelagerte Kurbelwelle hat. Viele ältere Biker haben seinerzeit die Umstellung von Kugel/Rollengelagerter Kurbelwelle auf Gleitlager noch mitgemacht, da gab es auch Fehldiagnosen ohne Ende wenn da mal was am Möpp nicht OK war, jetzt isses quasi umgekehrt,
ein Gleitlagergewohntes Ohr erstellt ne Diagnose an nem Kugelgelagerten Motor, das führt zwangsläufig zu Fehlinterpretationen wegen der grundlegend anderen Geräuschkulisse.
Das ist bestimmt nicht vorsätzliche Verarsche,

HyoLove hat geschrieben:Meinem Vorbesitzer haben Sie tausende von Euronen aus der Tasche gezogen.
Hmmm, was soll man dazu sagen ? ? ?
Ich würd mal pauschal sagen das da immer Zwei dazu gehören, einer der Abzocken will, und manchmal auch jemand der Abgezockt werden möchte.
Nicht falsch verstehen, er wird schon nicht zur Werke gegangen sein und drum gebeten haben das seine Brieftasche erleichtert werden möchte, aber es gibt Mitmenschen die selbst bei wechselnder Wetterlage gleich zum Schrauber rennen und fest auf ihrer Meinung bestehen das die Leistungsentfaltung der Mopete sich geändert hat und der Schrauber nun zusehen soll das irgendein Teil an der Mopete dafür verantwortlich gemacht werden kann.

Mal im Ernst,
dazu kann man eigentlich nur etwas sagen wenn man die komplette Vorgeschichte,
also den gesammten Werdegang der Mopete inclusive aller Diagnosen, der Werkstattaufenthalte sowie der Schrauberkommentare kennt,
alles andere wäre sowas wie die Zukunft aus dem Kaffesatz lesen, aber ich kenn keinen der das kann,


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Re: Bilder von der Reparatur meines GT 650 Motors

Beitragvon lucky cruiser » Mo 16. Jul 2012, 21:02

redflash hat geschrieben:(...) aber es gibt Mitmenschen, die selbst bei wechselnder Wetterlage gleich zum Schrauber rennen und fest auf ihrer Meinung bestehen dass die Leistungsentfaltung der Mopete sich geändert hat und der Schrauber nun zusehen soll dass irgendein Teil an der Mopete dafür verantwortlich gemacht werden kann
Das soll zwar lustig klingen, ist aber tatsächlich bitterer Ernst. Die Menschheit braucht immer einen Schuldigen oder einen Wunderbringer. Auf diese Weise gehen auch Zündfunkenverstärker, wundersame Benzinadditive, Marke "Isch-mach-aus-Benzin-SuperPlus" und aufpinselbare Rollwiderstandsverringerer über so manchen Flohmarkttisch. Sogar den ollen Blitzableiter seh ich noch dann und wann. Neu, wohlgemerkt.

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Re: Bilder von der Reparatur meines GT 650 Motors

Beitragvon Rappi » Fr 19. Okt 2012, 20:50

so hier das fertige Endergebnis.

das Teil läuft wieder super, was noch fehlt ist ein Sportauspuff, der ist mir aber neu zu teuer, deshalb werde ich den originalen Puff 25cm kürzen und klanglich anpassen.


http://www.myvideo.de/watch/8813286
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Re: Bilder von der Reparatur meines GT 650 Motors

Beitragvon Django » Sa 30. Nov 2013, 23:04

Hallo Rappi oder hallo an alle anderen, die mir evtl helfen können(und da ich neu bin sowieso erstmal Grüße an alle und ein freundliches Hallo). Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber jetzt rückt er ja wieder hoch :-) Meine GT 650 Baujahr 2005 ist leider schon länger kaputt. Zuerst hieß es, einer der Zylinderköpfe sei kaputt - wurde dann getauscht, brachte aber nix, weil ein kleiner Haarriss an der Wasserpumpe schließlich zu der Entdeckung führte, dass ich wohl auch noch einen Lagerschaden habe. Zumindest sind da Lagerteile beim Ausbau der alten Pumpe aufgetaucht. Ich selbst bin ehrlich gesagt nicht so der Schrauber vor dem Herrn und niemand will den ganzen Motor ausbauen, auseinanderbauen und wieder einbauen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob da noch irgendwas nachkommt, oder ob die Sache mit einem neuen Lager erledigt wäre. Der Motor ansich ist noch keine 10000 gelaufen, wäre schon schad. Nun meine Frage zur Adventszeit: Wer hat Zeit, Lust und Muße und würde sich mit dem Problem mal befassen? Über Antwort würde ich mich freuen.
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Re: Bilder von der Reparatur meines GT 650 Motors

Beitragvon redflash » So 1. Dez 2013, 13:02

Django hat geschrieben:Zumindest sind da Lagerteile beim Ausbau der alten Pumpe aufgetaucht.
Was für Lagerteile, und Wo ? aufgetaucht.

Olli
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Re: Bilder von der Reparatur meines GT 650 Motors

Beitragvon Django » So 1. Dez 2013, 13:32

Danke erstmal für die schnelle Antwort!
Es sollte eine neue Wasserpumpe eingebaut werden und als die alte Wasserpumpe ausgebaut wurde (Seitendeckel rechts) sah man kleinere und große Lagerteile (schätze mal vom Kurbelwellenlager) neben dem Kurbelwellenlager liegen.
Ich hoffe das war einigermaßen verständlich 8-)
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