Die Kraft der zwei Kerzen - Alles zum Thema Motor, Getriebe, Gemischaufbereitung, ...
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Metallspäne an der Ölablassschraube

Mo 7. Jul 2014, 10:30

Ich habe diesen Teil mal ausgelagert, da er wohl nichts mit dem Umfaller zu tun hat:

Beim Ölwechsel sind mir eine Menge Metallspäne ander Ölablassschraube aufgefallen

Bild

Der Motor hat kanpp 10.000km runter und stand zuletzt etwa neun Monate still. Ich hatte ihn aber für ca 15 Minuten (zum Erwärmen des Öls) ohne Probleme am Laufen. Geräusche sind mir keine aufgefallen, ich bin aber kein Fachmann! Seit dem letzten Ölwechsel (noch beim Händler) bin ich etwa 4000km gefahren. Ich habe ihn nun mal angeschrieben, ob er damals das Ölsieb gereinigt hatte.

Habe jetzt mal einen Termin in der Hyosung Werkstatt gemacht. Der ursprüngliche Händler ist leider gut 500km entfernt :/

Mo 7. Jul 2014, 10:30

Re: Metallspäne an der Ölablassschraube

Mo 7. Jul 2014, 11:56

Ob er das Ölsieb nun gereinigt hat oder nicht ist jetzt unerheblich,
er wird (wahrscheinlich) antworten das er es gemacht hat, und vielleicht hat er´s auch wirklich gemacht.

Ich denke die Menge an Abrieb auf dem Foto ist (noch) nicht erschreckend hoch.

Ich sehe diese Späne (noch) nicht als bedenklich an, da man die Wartungs-Hystorie der Mopete nicht lückenlos kennt.
Grade zu Anfang eines Motorlebens, also während der Einlaufphase, entsteht durch das Einlaufen/Anpassen der Kolbenring/Zylinder-Paarung
und der Anpassung/Glättung der Getriebezahnräder der meiste/größte Abrieb.
Und wenn dann ein Biker oder ein Schrauber meint der Mopete grade zu Anfang ihres Lebens mit hochwertigstem evtl sogar vollsynthetischem Schmierstoff was gutes zu tun,
kann der Schuß auch nach hinten los gehen, die Einlaufphase zieht sich unverhältnismäßig in die Länge.
Auch ein unbedarfter Biker (Erstbesitzer) kann durch falsches Einfahren die Phase verlängern.

Ich an deiner Stelle würde das Ölsieb und die Magnet-Ablasschraube reinigen, Ölfilter tauschen, neues (vorschriftsmäßiges) Öl einfüllen und Gut ist.
Wenn deine Mopete keine erschreckenden Geräusche von Motor und Getriebe aussendet, Leistungsverlust zu verzeichnen ist oder die Zahnräder ein Klagelied singen,
ist (aus meiner Sicht) Alles im grünen Bereich,
meine Mopete hatte beim letzten Ölwechsel (ca 24TKm) auch (noch, immer noch, wieder) kleinste Späne am Magneten, das läßt mich Kalt :thumbu:

Olli

Re: Metallspäne an der Ölablassschraube

Mo 7. Jul 2014, 12:17

redflash hat geschrieben:meine Mopete hatte beim letzten Ölwechsel (ca 24TKm) auch (noch, immer noch, wieder) kleinste Späne am Magneten, das läßt mich Kalt :thumbu:


Danke erstmal für deine Antwort.

Genau das macht mir sorgen, es sind nämlich nicht (nur) kleine haarähnliche Späne sondern auch realtiv große 2-3mm lang und 1 mm Durchmesser. Ich bringe die Späne auf jeden Fall heute mal beim der Werkstatt vorbei.

Eine Frage noch: Seit Freitag sitzt der Motor auf dem trockenen. D.h. das Öl ist raus. Die Ablassschraube habe ich wieder drauf gemacht, und ein Ölfilm sollte eigentlich ja noch auf allen Teilen sein. Aber wie lange kann ich den Motor in dem Zustand lassen? Ich will ja keine Korossion im inneren des Motors.

Re: Metallspäne an der Ölablassschraube

Mo 7. Jul 2014, 13:31

muto hat geschrieben:Genau das macht mir sorgen, es sind nämlich nicht (nur) kleine haarähnliche Späne sondern auch realtiv große 2-3mm lang und 1 mm Durchmesser.
Hmmm, das kann von allem Möglichen kommen,
wenn sich zB die Getriebezahnräder angleichen/glätten, dann sind die Späne schon gröber als zB angleichung Kolbenring/Zylinder.
Aus dem Zylinder/Kolbenringe/Kolben werden sie (hoffentlich) nicht stammen, dann dürfte dein Ölverbrauch astronomisch Hoch liegen,
und du müßtest (meiner Meinung nach) Leistungsverlust verspüren und ne Ölnebel-Fahne hinter dir her ziehen.

Wenn Du auf Korrosion im inneren des Motors warten willst wird dir schon noch ein langer Bart wachsen :mrgreen: ,
das kann Monate, evtl Jahre dauern.
Jetzt im Sommer wesentlich länger als wenn die Mopete über Winter steht und wechselnden Temperaturen ausgesetzt ist, da würd ich mir keine Sorgen machen.
Allerdings wenn sie länger als vielleicht 2-3Wochen "Trocken" (ohne Öl) steht, würd ich nach dem Ölauffüllen den Motor erstmal ohne Zündkerzen ein Minütchen per Anlasser durchlaufen lassen,
damit an den wichtigsten Schmierstellen (Lager/Buchsen/Zylinder) der lebensrettende Saft zumindest in geringer Menge seine Arbeit verrichten kann.
Weder Batterie noch Anlasser werden dabei (weil ohne Zündkerze-ohne Kompression) über Gebühr beansprucht.

Wenn Du vor hast die Mopete über einen längeren Zeitraum stehen zu lassen, frisches Öl drauf,
Zündkerze raus, 2-3Tropfen ÖL in jeden Zylinder, per Anlasser kurz durchdrehen, Zündkerze wieder eindrehen,
und den Tank randvoll machen, bei Wiederinbetrienahme wie Oben beschrieben ohne Kerzen per Anlasser kurz durchölen,

Olli

Re: Metallspäne an der Ölablassschraube

Mo 7. Jul 2014, 14:11

Habe nicht vor sie länger stehen zu lassen, nur bis ich Klarheit habe, ob etwas gemacht werden muss. Möchte halt nicht jetzt Öl rein kippen um es in zwei Tagen wieder ablassen zu müssen.

Ölverbrauch ist praktisch nicht existent, Leistungsverlust habe ich auch nicht bemerkt und rauchen tut auch nichts. Ich hoffe einfach mal darauf, dass der Schrauber mit den Spänen etwas anfangen kann und berichte dann hier.

Re: Metallspäne an der Ölablassschraube

Mo 7. Jul 2014, 14:22

Wird schon werden, meist sind die Gedanken dunkler als die Tatsachen :thumbu: ,
viel Glück,

Olli

Re: Metallspäne an der Ölablassschraube

Di 8. Jul 2014, 08:34

Nachdem auch der Mechaniker gemeint hat, dass ich mir wegen der Späne keine Gedanken machen soll, habe ich gestern wieder Öl rein gekippt. Aufgrund des pechschwarzen Altöls meinte er auch , dass bezweifelt werden kann, dass hier vor gut 3000 km ein Ölwechsel stattfand.

Leider musste ich dann feststellen, dass die Gute sehr schlecht Gas annimmt. Besonders unter 5000 Umdrehungen und nach Leerlaufphasen hatte ich teilweise das Gefühl, dass sie nur auf einem Zylinder läuft. Aus den Leerlauf Vollgas gegeben ging sie fast aus. Ich habe es dann zuerst darauf geschoben, dass sie kalt war und das Benzin ca. 9 Monate im Tank war. Trotzdem hatte ich ein flaues Gefühl und wollte mich zum Warmfahren in Richtung Hyosung Werkstatt bewegen. Auch nach etwa 30km und mit neuen Benzin änderte sich nichts. Auch in oben Drehzahlbereich hatte ich SUBJEKTIV das Gefühl, dass weniger Leistung kommt.

Laut Mechaniker hat es aber vermutlich nichts mit den Spänen zu tun, er vermutet etwas mit der Einspritzung. Ich habe sie dort gelassen und kann morgen mit einem Ergebnis rechnen.

Re: Metallspäne an der Ölablassschraube

Di 8. Jul 2014, 13:01

muto hat geschrieben:Laut Mechaniker hat es aber vermutlich nichts mit den Spänen zu tun
Das denke ich auch,
hatte seinerzeit als ich (noch jung und unerfahren ) an meiner Katana mal nen Ölwechsel machte und Späne vorfand gedanklich immer das Gefühl
jedes Kugellager, jeder Kolbenring und jedes Zahnrad ächzen, kratzen und jammern zu hören :thumbu: .
Man wird Hellhörig und Übervorsichtig,

aber nach 9Monaten Stillstand kann es schon vorkommen das zB durch altes Benzin Ablagerungen ins Einspritzsystem/Benzinfilter gelangt sind, oder, oder, oder,

muß nichts schlimmes sein, viel Glück :bier: ,

Olli

Re: Metallspäne an der Ölablassschraube

Fr 11. Jul 2014, 09:09

Sie ist leider noch immer in der Werkstatt. :fluch: Aktueller Status:

Am Motor ist wohl nichts, die Elektrik scheint Probleme zu machen. Laut Angabe des Mechanikers gehen wohl wenn man Gas gibt teilweise die Anzeigen im Cockpit aus (und wie bereits beschrieben ist der Motor ebenfalls kurz davor). Außerdem schaltet das Blinker Relais in Sekundenbruchteilen hin und her wenn man blinkt. Letzteres Phänomen hatte ich auch mit dem alten Relais schon bemerkt, ist bei mir aber nach dem Austausch gegen ein lastunabhängiges Relais und Ersetzen der Batterie nicht mehr vorgekommen (bin ja danach noch etwa 30km gefahren und habe auch immer mal wieder geblinkt ;) ). Scheint aber wohl doch nicht das Relais zu sein.

Edit: Kann die Geschichte mit dem daran liegen, dass ich vorne LED Blinker und hinten normale Blinker habe? Hatte vorne nur getauscht weil ein Blinker beim Umfaller drauf ging.

Re: Metallspäne an der Ölablassschraube

Mi 16. Jul 2014, 13:45

Aktueller Status: Nachdem der Mechaniker jetzt auch nach 1,5 Wochen noch keinen Lösungsansatz hat und auch keine große Hoffnung eine Lösung zu finden, werde ich die Maschine jetzt wieder holen und mich mal selbst daran setzen und zuerst das offensichtliche Abarbeiten. Sollte nichts funktionieren werde ich sie in eine andere Werkstatt bringen.

Laut seiner Aussage zeigt das Diagnosegerät keine Fehler an. Der Einbau eines neuen Spannungsreglers hat ebenfalls keinen Erfolg gebracht. Ich werde jetzt mal neue Zündkerzen reinbauen und eine größere Tour unternehmen um sie hoffentlich "frei zu fahren". Hat sonst noch jemand eine Idee?

Bin mal gespannt, was er verlangt. Ausgemacht war: "Erstmal 25€ für den Check und wenn noch was dazu kommt melden wir uns". Gemeldet hat sich keiner.
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