Kettenkit wechseln




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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon raceR » Mi 27. Mai 2015, 18:22

Es geht eher um störende Vibrationen seitens des Kettenlauf...
Du solltest schon gemerckt haben das der Lauf etwas ruppiger ist.
Gruß
Peter

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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon Haya-Olaf » Mi 27. Mai 2015, 18:32

SilentDeath hat geschrieben:Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie ein auf dem Ritzel aufgebrachtes Stück Gummi dessen Lauf-Eigenschaften (Rotation um die Achse, um die der "Gummiring" sich mitdreht) verbessern soll. Eher noch kann ich mir eine Unwucht vorstellen, die entstehen kann, weil der Gummi unterschiedlich altert oder Dreck ansetzt. Eine Dämpfung/Pufferung könnte man m.E. nur erreichen, wenn man die Aufnahme (also den Zahnkranz, auf den man das Ritzel steckt) gummiert wäre, aber dann würde dadurch auch Energie geschluckt werden. Ähnlich wie bei einem Ruckdämpfer...

Ich glaube, Du hast das Prinzip noch nicht verstanden. Es geht absolut nicht um die Laufeigenschaften des Ritzels.

Eine Kette läuft kontinuierlich auf das Ritzel auf. Dabei kommen die Ketten-Rollen sukzessive auf den Zahnfüssen zum Liegen. Gibt es dazu noch Schwingungen, im holenden Trumm, kommt es zu Mini-Stößen auf den Zahnfuss, die man u.U merkt. Besonders bei Lastwechseln.
Beim gummierten Ritzel laufen die Seitenlaschen, der Kette, unmittelbar auf das Gummi auf. Damit wird die Bewegung im holenden Trumm und das Einlaufen abgefedert. Eingentlich müßten bei Deinem ausgebauten Ritzel deutliche Spuren der Kette, in den Gummies, zu sehen sein.

Auf diesem Bild sind die Einlaufrinnen deutlich zu erkenn:

Bild

Wie oben gesagt: nicht jeder merkt den Unterschied und z.B. bei Milwaukee-Alteisen macht das, wegen der Vibrationen, eh keinen Sinn.
Aber es fährt ja z.B. auch nicht jeder seine Reifen bis Kante oder mit dem Moped über Passrouten. Insofern sind die Ansprüche so bunt, wie die Bikerwelt an sich.
Also, wer's nicht braucht, sollte die Euros einfach sparen und für was Sinnvolleres :bier: ausgeben.

Gruß
Olaf

(oooops, da hat mich der RaceR während des Schreibens, überholt.......)
Zuletzt geändert von Haya-Olaf am Mi 27. Mai 2015, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
Der ehemalige Kupferbolzen Bild Ruhe in Frieden, 21.07.2017 :-(
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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon SilentDeath » Mi 27. Mai 2015, 18:40

Alles klar, ich denke jetzt hab ich's. Danke!!
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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon lucky cruiser » Mi 27. Mai 2015, 19:19

Kleiner Zwischenwurf:
Haya-Olaf hat geschrieben: (...) und z.B. bei Milwaukee-Alteisen macht das, wegen der Vibrationen, eh keinen Sinn (...)
Nicht nur, aber auch deswegen besitzen die "Milwaukee-Alteisen" in ihrer überwiegenden Ausprägung als Sekundärantrieb ja auch einen Zahnriemen statt einer Kette. Damit ist - ganz nebenbei - auch jedwedes Hämmern auf Zahnfüße wegen ist nicht im Keim erstickt, auch wenn man sie bei ihnen nicht merkt ;)
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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon Potato » Mi 27. Mai 2015, 19:56

Deswegen werden auch heute noch die z.B. 71er Shovelhead Harleys auf Riemen umgebaut.... :bäh: :bäh: :bäh:
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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon raceR » Mi 27. Mai 2015, 20:00

SilentDeath hat geschrieben:Hab mich gerade nochmal etwas dazu belesen. In erster Linie soll der Gummi wohl der Geräuschdämpfung dienen. Hab das Ding grad nicht zur Hand, aber wenn der Gummi so weit geht, dass eine auf Maximum straffe Kette nicht mehr so weit zum Mittelpunkt des Ritzels kommt, weil der Gummi sie davon "abhält" dann kann es wirklich sein, dass weniger Metall-auf-Metall-Geräusche entstehen. Und dann baut man nen Sport-ESD dran ;)


Wenn Du auf reibungslosen Lauf verzichtest, kannst Du dir auch eine Krawalltüte drann bauen, ändert nichts an dem Gummierten Ritzel....... :stupid:
Gruß
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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon Güllepumpe » Di 1. Mär 2016, 09:39

Servus,

ich rufe den Fred noch einmal ins Leben mit der Frage, wie ich das Ritzel von der Antriebswelle bekomme.
Gestern hat mir meine Frau den Auftrag gegeben, an ihrer GT 650 i N (2013) das Ritzel zu tauschen. Laut diesem Forum war die Übersetzung bislang immer gleich, also 15/44. Ich habe ein 14er Ritzel besorgt, da meine Frau gerne etwas mehr Vortrieb in den unteren Drehzahlbereichen hätte. Da ich auch schon bei meiner GT (2004) das Ritzel getauscht habe ging ich davon aus, dass es fix erledigt sei.

Allerdings habe ich dieses blöde Original Ritzel partout nicht von der Antriebswelle bekommen. Dann ist mir das aufgefallen und ich habe gedacht, es liege daran. Das konnte ich mir jedoch nicht vorstellen, da die Halteschrauben desselben sogar gesichert sind.

Da die Maschine noch ziemlich neu ist (gerade mal 1.200 km runter) kann ich mir nur schwer vorstellen, dass das Ritzel verdreckt ist und deshalb irgendwie fest "klebt". Da es gestern Abend aber auch recht frisch war und sich sowieso alles schlecht bewegen ließ, nahm ich an es klappt bei höheren Temperaturen besser.

Hat jemand einen Rat oder einen Tipp, wie ich das Ritzel abbekomme?
Vielen Dank im Voraus.
Güllepumpe
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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon SilentDeath » Di 1. Mär 2016, 18:10

Also ich brauchte bei nem Drehmomentenschlüssel von etwa 60-70cm Länge mein Körpergewicht um die Mutter zu lockern! Wichtig ist, das die Katte noch drauf ist, sonst drehst du den Motor nur durch. Ich hatte zusätzlich das Hinterrad mit ner Holzlatte verkeilt, Bremse fixieren ginge auch wenn man zu zweit ist...
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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon raceR » Di 1. Mär 2016, 20:19

Dein Teil 28 hat garnichts damit am Hut, es ist einfach nur fest...
Nimm einen Hebel, und dann wird es schon.

Kleinere Übersetzung bringt wirklich viel an der GT, das rockt...
Sehrviel agieler, und der Zug am Rad steigt. Sollte fast ein MUSS an der GT sein.

Endgeschwindigkeit ist vernachlässigbar... Aber der Verschleiß steigt einwenig.

Gruß
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Re: Kettenkit wechseln

Beitragvon Güllepumpe » Di 1. Mär 2016, 21:31

Servus
Danke für die antworten auch wenn mir die erste nichts genutzt hat weil die Ritzel Mutter habe ich runter.
Aber dann weiß ich das teil 28 egal ist.
Dann lasse ich den Motor nächstes mal warm laufen ggf nützt das was. Wüsste nicht wie ich da was hebeln sollte.
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