Leerlauf und Schlauchproblem




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Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon JPPeterson » So 29. Dez 2013, 15:37

Hallo zusammen,

bevor ich die Kleine 2 Monate in den Winterschlaf schicke wollte ich noch eine sonntägliche Tour starten und noch ein paar km schaffen damit ich schnellstens die 1000km Insp. hinter mir habe. Also rauf und los. Und schon kam Problem Nr 1
Seid etwa 50 km hatte ich das Problem das der Leerlauf nicht immer rein ging.
Dieses gipfelte dann heute darin das nach etwa 20 km das einlegen von N wie Lotto spielen wurde.
Ebenso ließen sich die Gänge ungewohnt schwer einlegen. Also runter von der Landstraße, rein in die Stadt und den nächsten großen Parkplatz angesteuert. Dort dann versucht N zu finden, jedoch leuchtete nichtmal mehr die Lampe, ich bekam nur den ersten und zweiten rein. Leerlauf gabs nicht.

Also mit einer Mischung aus kompletter Ratlosigkeit sowie Frust und eine Prise Wut die Maschine aus und wieder angemacht, einfach auf verdacht mal zweiten rein, dann ersten, papp...Maschine war aus.
Habe mich dann einfach aus reinem Verdacht dem Kupplungszug gewidmet und festgestellt das dieser doch extrem früh einkuppelt und die Schraube doch sehr weit am Griff ist. Also hieir ein wenig rumgespielt und nach einigen Fehlversuchen -Tada- leerlauf geht ohne weiteres rein. Die Gänge fließen zackig ein, und jedes anhalten war eine Freude da ich mit einem geschmeidigen hochziehen des Fußes N einlegen konnte.

Man verzeihe mir meine Technische Unwissenheit, hatte mich bei meinen vorherigen Möps nie dafür groß interessiert...Aber war jetzt die Lösung so einfach???

Kann eine nicht richtig trennende Kupplung verhindern das der Leerlauf eingelegt werden kann? Drückte die Kupplungsscheibe daher beim Anlassen auf die Welle und verhinderte das der Anlasser den Motor gedreht bekommt?
Die Schraube vom Kupplungszug kommt mir auch ein wenig leichtgängig vor. Um dieses Problem zu verhindern gibts da ne möglichkeit das sich die Kontermutter nicht wieder selbstständig losdreht mittels loctite o.ä.?

Dann haben wir Problem Nr. 2. Für dieses konnte ich keine Lösung bisher finden.
Wollte nach der Tour meine Kette säubern und fetten, da fällt mir am Reifen auf das da ein schwarzer Rundumlaufender Strich ist. Glatt wie feines Gummi, wie Neue Reifen.
Direkt darunter an der Schwinge sehe ich einen Schlauch der scheinbar dort defintiv nichts zu suchen hat. (siehe Bilder)

Ein Rückverfolgen des Schlauches lässt nur einen Schluss zu, der geht in den Tank. Leider sieht man auf dem zweiten Bild nicht wo er genau reingeht (der anschluss befindet sich quasi vom bild aus gesehen zwischen dem Benzinanschluss und Kabel auf der linken Seite), so gelenkig war die Cam dann nicht.
Es ist quasi ein kleiner "Auslass" aus dem Tank an dem weder ein Ventil noch sonstige einrichtung angebracht ist. Ausschließen kann ich defintiv den Benzinschlauch. Die Mopete lief einwandfrei. Bei laufenden Motor hab ich den Schlauch untersucht, es läuft da nichts raus, er riecht nicht nach Benzin oder irgendeiner Chemie, es kommt keine Luft raus und er saugt auch nichts an.

Von der länge her müsste er eigentlich einen Anschluss richtig Kurbelwelle haben, habe aber nichts gefunden. Auch das Werkstattbuch der GT bringt mich nicht weiter, dort ist dieser Schlauch nicht in der explosionszeichnung.
Weiß jemand was das für ein Schlauch ist und vorallem...wo kommt der wieder drauf?

DAher erstmal einen schönen Sonntag :moped:


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Re: Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon Mic100 » So 29. Dez 2013, 15:49

ich nehme an das es der Benzin abfluß ist wenn z.B.zu viel getankt wurde oder gekleckert wurde. wird nirgends angeschlossen - muß frei hängen!!!
... geradeaus kann jeder..
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Gruß Mic#100
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Re: Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon JonnyC » So 29. Dez 2013, 15:52

Hi JP,

der Schlauch sollte der Überlauf des Tanks sein. Einfach nach unten hängen lassen, der gehört auf der unteren Seite nirgends angeschlossen.

Gruß
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Re: Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon JPPeterson » So 29. Dez 2013, 15:53

Ok das würde auch die "frei Position" erklären die an der quasi untersten seite des Tanks ist.
Also ähnlich dem Überlaufschlauch von einer Schwimmerkammer von nem Vergaser?
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Re: Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon redflash » So 29. Dez 2013, 18:39

JPPeterson hat geschrieben:Also ähnlich dem Überlaufschlauch von einer Schwimmerkammer von nem Vergaser?
Jepp :thumbu: ,

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Re: Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon JPPeterson » So 29. Dez 2013, 19:02

Danke für eure Infos.

Nun nochmal zur Frage Nr. 1 bez. der Kupplung. Ist meine heutige feststellung schlüssig und "normal" ? Oder sollte ich bei der 1000 Insp mal die Mechs bez. dieses Kupplungs/Getriebe Probs ansprechen?
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Re: Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon redflash » So 29. Dez 2013, 23:51

JPPeterson hat geschrieben:Ist meine heutige feststellung schlüssig und "normal" ? Oder sollte ich bei der 1000 Insp mal die Mechs bez. dieses Kupplungs/Getriebe Probs ansprechen?
Du solltest es ansprechen, obwohl ich glaube das Du die Lösung selbst gefunden hast.
Wenn die Einstell-Schraubhülse vorn am Griff/hebel nicht richtig (fest genug) mit der großen Rändelschraube gekontert ist kann es schon passieren das sich die Einstell-Schraubhülse in den Kupplungshebelhalter langsam reindreht, also weniger bis gar kein Spiel mehr zum Auskuppeln vorhanden ist bis hin zu so viel Lose im Seil das sogar die Kupplungsbetätigung ganz zum Erliegen kommen kann.
Dann achtet dein Schrauber/die Werke vielleicht genauer/vermehrt auf diese Kleinigkeit und Du sowie Alle Kunden profitieren zukünftig.

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Re: Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon JPPeterson » Mo 30. Dez 2013, 21:28

lt. Handbuch kann man diesen Zug auch rechts neben dem Motor weiterspannen.
Mutmaßlich wohl sinniger damit man am Kupplungshebel das spiel mal schneller nachstellen kann?

Wie sind denn eure Erfahrungen mit dem längen der Züge? Dieser hat sich nun nach knapp 300 km scheinbar so dermaßen gelängt das ich ihn ja nachstellen musste. Klar wird er sich ja immer weiterlängen, aber wird dieses längen jetzt geringer ergo die KM Spanne zum nachstellen größer?

Beim Gasgriff habe ich bisher nicht das Gefühl das dieser sich wirklich gelängt hat.
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Re: Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon redflash » Mo 30. Dez 2013, 22:02

JPPeterson hat geschrieben:lt. Handbuch kann man diesen Zug auch rechts neben dem Motor weiterspannen.
Mutmaßlich wohl sinniger damit man am Kupplungshebel das spiel mal schneller nachstellen kann?
Rechts vom Motor kann man den Zug auch ein/nachstellen,
wegen des gröberen Gewindes seh ich das aber eher als ne möglichkeit zur Grobeinstellung an,
am Kupplungshebel ist ein dünneres/feineres Gewinde,
also eher zur Feineinstellung und weil schneller/besser Erreichbar eben auch Praktikabler zu Handhaben :bier: ,

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Re: Leerlauf und Schlauchproblem

Beitragvon JPPeterson » Mo 30. Dez 2013, 22:07

Ok, dann werd ich mal in der nächsten Zeit mich mal ein wenig daran austoben :D

Danke schonmal bis hierhin für die Erklärungen.

Wie ist denn deine Erfahrung mit dem längen des Zuges. Sind solche "großen" längungen innerhalb einer so kurzen Zeit normal bzw. betrifft es nur diese Einfahrzeit?

Bei meinen vorherigen Möps, die jedoch auch allesamt Gebrauchtmaschinen waren, hatte ich dieses nachstellen der Kupplung nie.
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