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seltsames verhalten beim Startversuch... ratlos!

Di 10. Nov 2015, 10:21

Hallo liebe Gemeinde.

Ich habe mir vor kurzem eine 650gt weil ich die Maschine schön finde und sie auch was für den kleinen Geldbeutel ist den ich leider habe. :)

Leider hat sie nach der Überführungstour(150km) und einer kleinen Spritztour von heute auf Morgen den Dienst verweigert. Habe schon ein bisschen gestöbert und getestet aber leider keine Lösung für mein Problem gefunden. Deshalb dachte ich wende mich direkt an die Experten und Hoffe ihr könnt mir helfen.

Kurz und knapp zum Verhalten:

-Beim ersten Anlassversuch dreht sie kurz(nicht mal ne ganze Umdrehung) danach nur einmaliges klacken des Relais bei jedem Druck auf den Starrkopf

-Batterie ist es nicht da auch ein Fremdstartversuch mit einem Auto nicht geklappt hat

-Relais schaltet und es kommt theoretisch Strom zum Anlasser da er ja ab und an drehen will

-bei überbrücken des Relais kommt jedoch immer ein Drehversuch des Anlasser der nach einer halben Umdrehung zu Ende ist
Langsam weiß ich nicht was ich noch machen soll… hoffe ihr könnt mir helfen und danke im Voraus.

Lg Flo.

Di 10. Nov 2015, 10:21

Re: seltsames verhalten beim Startversuch... ratlos!

Di 10. Nov 2015, 12:31

Hallo,

ist es eine mit Vergaser oder Einspritzer?

Weil wenn Vergaser, ist vielleicht ein Zylinder abgesoffen, weil ein Schwimmerventil nicht richtig schließt.

Dann schraub mal die Kerzen raus und betätige den Startknopf.
Wenn's das ist, schmeißt sie aus dem betteffenden Zylinder mit Sprit um sich.

Viele Grüße
Uwe

Re: seltsames verhalten beim Startversuch... ratlos!

Di 10. Nov 2015, 15:18

Wie flydown schon sagt,

Den Tank vorsichtig anheben und den dünneren der beiden Schläuche (den Unterdruckschlauch), die zum Benzinhahn führen, abziehen.

Hiernach Beide Vergaser durch öffnen der Ablassschraube leer laufen lassen, auslaufendes Benzin mit nem Lappen auffangen damits nicht auf den Motor tropft.

Beide Zündkerzen raus, dann mal nen dünnen Schlauch durch die Kerzenlöcher in die Zylinder einführen und überschüssiges Benzin absaugen/ablaufen lassen.

Die hintere Zündkerze ist leicht zu erreichen, bei der Vorderen muß der Wasserkühler an allen drei Schrauben gelöst werden,
und dann "Vorsicht", die Kühlerlamellen sind Messerscharf und fressen gern Haut vom Handrücken ! !,
den Kühler vorsichtig etwas nach vorn vom Motor weg drücken damit man an die Kerze kommt.

Noch nichts wieder zusammen bauen.

Wenn beide Zylinder Leer sind, noch ohne Kerzen, den Motor versuchen zu starten.

Wenn er jetzt durchorgelt darfst Du dir ein Bierchen gönnen, und neue Schwimmernadelventile besorgen, dann hat´s nur einen oder beide Zylinder geflutet.

Wenn er aber nicht durchorgelt, sondern nur wieder den Versuch macht bzw nur etwas Bewegung in den Motor kommt, dann muß ein Profi auf Fehlersuche gehen,
dann ist irgendwas mechanisches nicht so wie es sein sollte.

Olli

Re: seltsames verhalten beim Startversuch... ratlos!

Di 10. Nov 2015, 15:30

florian-hc hat geschrieben: ich wende mich direkt an die Experten


Dann bist Du hier aber nicht Richtig,

wir hier sind alles auch nur Biker die ihren Spaß mit dem Benzin-Pony suchen,
und nebenbei hilft jeder jeden wenn das Pony mal nicht so richtig will, jeder so gut er kann,
Erfahrung austauschen, sachdienliche Hinweise und Tipp´s geben, manchmal auch (aber äußerst selten) praktische Schrauberhilfe,


:mrgreen: das mußte auch mal gesagt werden :bier: :thumbu: :bier: ,

Olli

Re: seltsames verhalten beim Startversuch... ratlos!

Di 10. Nov 2015, 16:21

redflash hat geschrieben:
wir hier sind alles auch nur Biker die ihren Spaß mit dem Benzin-Pony suchen,
und nebenbei hilft jeder jeden wenn das Pony mal nicht so richtig will, jeder so gut er kann,
Erfahrung austauschen, sachdienliche Hinweise und Tipp´s geben, manchmal auch (aber äußerst selten) praktische Schrauberhilfe,


:mrgreen: das mußte auch mal gesagt werden :bier: :thumbu: :bier: ,

Olli


Das hast du sehr schön geschrieben.
Praktische Schraubertips sind leider in Ermangelung der Erreichbarkeit schwer zu machen oder die Gefährte anderer laufen einfach.

Jedenfalls, liegt es nicht an undichten Vergasern, daß der Motor nicht durchdreht, keinesfalls weiter versuchen, eine Umdrehung hin zu bekommen.
Dann blockiert der Motor wahrscheinlich mechanisch, was mehrere Möglichkeiten als Ursache haben kann. Und dann ist z.B. ein Pleuel schnell verbogen oder Kolben kaputt, was so schwer gar nicht ist.
Deswegen würde ich auch fast dahin tendieren, auch nach Ausbau der Kerzen den Motor erst vorsichtig von Hand versuchen durchzudrehen. Darauf, die eine Schraube vom Motordeckel zu schrauben, kommt's dann auch nicht an.

Viele Grüße
Uwe
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