Benzinpumpen Problem




Wie mach ich was? Wo bekomme ich was?

Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon balluna » Do 23. Jul 2015, 17:53

Und ich finde den Preis, unverschämt teuer.
Da kostet die Hyo im Bausatz, schnell über 20.000 Euronen.
Gruß Jürgen
Bin Ich zu Langsam bist Du zu Schnell !!!
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Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon lucky cruiser » Do 23. Jul 2015, 18:13

Der Preis für ein Ersatzteil spiegelt nicht dessen Materialwert wider. Weder bei den Hyos, noch woanders. Teile, die statistisch betrachtet seltener abgefordert, aber dennoch für Fälle wie diesen vorrätig gehalten und schnell zur Verfügung gestellt werden sollen, enthalten auch einen erheblich höheren Anteil Lager- und Risikokosten. Müsste man Benzinpumpen jedes Jahr ersetzen, würde sich das logischerweise auch auf den Preis auswirken.
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Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon Haya-Olaf » Do 23. Jul 2015, 18:31

Danisahne hat geschrieben:Vielen Danke für Eure Antworten.
ich finde den Reperaturvorschlag an sich super, allerdings nicht für ein Benzinführendes Bauteil.
ich befürchte ich muss das Geld Investieren und ein Neuteilkaufen.
.............
LG
Hi.

Letztendlich ist das Deine Entscheidung und Verantwortung, ob Du Dir die Reparatur zutraust. Bzgl der Befürchtung, das Material könnte nicht halten, so sei Dir gesagt, dass es hier, beim Verbindungsschweißen, zu einer thermischen Verbindung kommt (siehe Videos).


Das vorherige Kleben dient nur dem Fixieren der Bauteile. Natürlich sind nicht alle Stoffe für das v.g. Verfahren geeignet. Aber unsere Verkleidungen halten auch noch bei 300km/h.
Wenn man nicht sicher ist, ob eine Verbindung hält, dann macht man halt eine geeignete Belastungsprobe.

Zur Verstärkung der Bruchstelle, könnte man auch die beiden Kunststoffrohrstücke zentrisch aufbohren und beidseitig ein dünnwandiges Rohrstück aus Metall einschieben, welches vorher mit 2-Komponentenkleber bestrichen wurde. Nachfolgend wieder mit Tyrap und Lötkolben die Zapfen außen verschweißen.

Allgemein ist die Angst eines Anwenders immer nur so groß, wie die Kenntnis um die möglichen Risiken. Insofern gibt es genug Leute die mit ihren 10 Jahre alten originalen Brems- und Benzinleitungen durch die Gegend fahren, ohne das geringste schlechte Gewissen. ;)

Gruß und viel Erfolg.
Olaf

PS vielleicht magst Du mir die alten Teile überlassen, bevor Du sie im Hausmüll entsorgst. Ich würde das Verfahren gerne mal auf Durchführbarkeit und Festigkeit testen.
Der ehemalige Kupferbolzen Bild Ruhe in Frieden, 21.07.2017 :-(
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Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon Danisahne » Fr 24. Jul 2015, 09:32

Haya-Olaf hat geschrieben:
Danisahne hat geschrieben:Vielen Danke für Eure Antworten.
ich finde den Reperaturvorschlag an sich super, allerdings nicht für ein Benzinführendes Bauteil.
ich befürchte ich muss das Geld Investieren und ein Neuteilkaufen.
.............
LG
Hi.

Letztendlich ist das Deine Entscheidung und Verantwortung, ob Du Dir die Reparatur zutraust. Bzgl der Befürchtung, das Material könnte nicht halten, so sei Dir gesagt, dass es hier, beim Verbindungsschweißen, zu einer thermischen Verbindung kommt (siehe Videos).


Das vorherige Kleben dient nur dem Fixieren der Bauteile. Natürlich sind nicht alle Stoffe für das v.g. Verfahren geeignet. Aber unsere Verkleidungen halten auch noch bei 300km/h.
Wenn man nicht sicher ist, ob eine Verbindung hält, dann macht man halt eine geeignete Belastungsprobe.

Zur Verstärkung der Bruchstelle, könnte man auch die beiden Kunststoffrohrstücke zentrisch aufbohren und beidseitig ein dünnwandiges Rohrstück aus Metall einschieben, welches vorher mit 2-Komponentenkleber bestrichen wurde. Nachfolgend wieder mit Tyrap und Lötkolben die Zapfen außen verschweißen.

Allgemein ist die Angst eines Anwenders immer nur so groß, wie die Kenntnis um die möglichen Risiken. Insofern gibt es genug Leute die mit ihren 10 Jahre alten originalen Brems- und Benzinleitungen durch die Gegend fahren, ohne das geringste schlechte Gewissen. ;)

Gruß und viel Erfolg.
Olaf

PS vielleicht magst Du mir die alten Teile überlassen, bevor Du sie im Hausmüll entsorgst. Ich würde das Verfahren gerne mal auf Durchführbarkeit und Festigkeit testen.



Sicherlich hast du recht das es auch noch viele weitere risiken gibt die einfach ignoriert werden, allerdings nicht bei mir ich bin ein Freund von viel Wartung und pflege.
Ich überlasse dir gerne das Kunststoffteil der Einheit die Benzinpumpe werde ich wohl in "Lager" legen oder Verkaufen ;)
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Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon Danisahne » So 26. Jul 2015, 12:41

Kurz zum Ausgang der geschichte.

Ich habe ein Gebrauchtteil einer 2012 GT aufgetrieben inkl. Benzinschlauch und Versand habe ich nun Schlanke 90€ dafür auf denn Tisch gelegt.
Sollte jemand zur Anschauung und Versuch Interesse an der Kunststoffhalterung haben darf er/sie sich gerne bei mir melden.


LG und Danke für die guten Antworten
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Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon lucky cruiser » So 26. Jul 2015, 22:46

Das Glück ist mit dem Tüchtigen. Oder das Leben wollte nicht, dass du mehr Lehrgeld zahlen musstest. Egal, ich gratuliere zum Erfolg und bin mir sicher, dass dir dieses Malheur kein zweites Mal passieren wird ;)

Die alte Pumpe empfehle ich, dir auf die Seite zu legen. Sie kann dir u.U. noch von Nutzen sein, sofern du sie nicht zu Testzwecken leer laufen lässt ...
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Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon arekares » So 26. Jul 2015, 22:52

Wie baut man den den Tank ab um am besten nicht zu zerstören?
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Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon lucky cruiser » So 26. Jul 2015, 23:16

Wie das bei der GT genau funktioniert, kann ich dir nicht sagen, aber es wird wie bei meiner ST auch bei ihr sinnvoll sein, den zur bzw. von der Pumpe führenden Schlauch erst etwas nach oben zu schieben, dann den Tank bis zum erkennbaren Widerstand und nur soweit anzuheben, dass man mit einer Hand in den Spalt gelangen, den Anschluss ertasten, den Schnellverschluss durch Zusammendrücken der Verriegelung (zwei Taster links und rechts am Kupplungsstück) öffnen und die Kupplung unter Aufrechterhaltung des Öffnungsdrucks über den Verriegelungsring vom Nippel ziehen kann. Lappen griffbereit halten. Es kann sein, dass nicht nur die paar üblichen Tropfen Schwund auftreten, insbesondere, wenn man unmittelbar zuvor die Pumpe hat laufen lassen. Dann ist kurzzeitig Druck im System. Vor benzinfeuchten Fingern sollte man daher nicht fies sein.
Nicht mit Gewalt ziehen. Geht das Kupplungsstück nicht runter, ist der Fingerdruck auf die beiden Taster nicht stark genug und die Verriegelung kann nicht über den Verriegelungsring am Anschlussnippel gleiten. Das Abziehen als solches bedarf keines nennenswerten Kraftaufwands, im Gegenteil.

Die Beschreibung ist komplizierter als das tatsächliche Geschehen. Man muss es halt mal gemacht und sich die Sache dann angeschaut haben. Dann versteht man sie.
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Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon Danisahne » Di 28. Jul 2015, 15:39

lucky cruiser hat geschrieben:Das Glück ist mit dem Tüchtigen. Oder das Leben wollte nicht, dass du mehr Lehrgeld zahlen musstest. Egal, ich gratuliere zum Erfolg und bin mir sicher, dass dir dieses Malheur kein zweites Mal passieren wird ;)

Die alte Pumpe empfehle ich, dir auf die Seite zu legen. Sie kann dir u.U. noch von Nutzen sein, sofern du sie nicht zu Testzwecken leer laufen lässt ...



Wie meinst das mit Leer laufen?
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Re: Benzinpumpen Problem

Beitragvon arekares » Di 28. Jul 2015, 17:22

Eine Pumpe die nichts zu fördern hat aber läuft gibt schnell den löffel ab.
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