Schlechtes Startverhalten




Die Power des Sportcruisers - Alles zum Thema Motor, Getriebe, Gemischaufbereitung, ...

Schlechtes Startverhalten

Beitragvon punish » Do 18. Jan 2018, 17:29

Wer von Euch hat schon ne Lithium Batterie verbaut? Also nicht gerade die billigste.
Habe mir letzten Sommer eine teurere gekauft und das Verhalten beim Starten ist genauso wie bei der ganz billigen. Unter 15 Grad dreht er meist 2 mal, aber das hört sich schon so angestrengt an. Meistens springt er dann nach dem 3 oder 4 mal Starten an. Was gibt es noch für Fehlerquellen für einen schlechten Start?
punish
Rollerfahrer
Rollerfahrer
 
Beiträge: 191
Registriert: Fr 11. Sep 2015, 16:05
Motorrad: GV 650I LE
EZ (Jahr): 2009
Modelljahr: 2009

von Anzeige » Do 18. Jan 2018, 17:29

Anzeige
 

Re: Schlechtes Startverhalten

Beitragvon flydown » Do 18. Jan 2018, 20:59

Hi,
es geht los...
Meine Vermutung: Batterie zu kalt.
Bei Li Akkus erhöht sich sehr mir abnehmender Temperatur der Innenwiderstand -> schlechtere Stromabgabe.
Probiers mal aus und baue die Batterie nach einer Fahrt, dann sollte sie ja geladen sein, aus und nimm sie mit in die warme Wohnung. Dann direkt vor der Fahrt einbauen und probieren.

Ich hab mir letztens von einem Li Spezi, der auch solche für Motorräder verkauft, sagen lassen, bis 14°C wäre eine gute Lagertemperatur, aber nix für Leistung.

Deswegen gibt es auch so tolle Heizköfferchen für Li Akkus...
Sparsam. Nicht spaßarm.
Benutzeravatar
flydown
Knieschleifer
Knieschleifer
 
Beiträge: 760
Registriert: Mi 22. Apr 2015, 11:12
Motorrad: Suzuki XF650 Freewind
EZ (Jahr): 2000

Re: Schlechtes Startverhalten

Beitragvon punish » Sa 20. Jan 2018, 07:40

Das habe ich mir auch schon gedacht. Aber dass dann die Batterie schon in die Knie geht...
Habe auch schon mal die Batterie auch gut isoliert, und trotzdem hat es nicht viel gebracht.
punish
Rollerfahrer
Rollerfahrer
 
Beiträge: 191
Registriert: Fr 11. Sep 2015, 16:05
Motorrad: GV 650I LE
EZ (Jahr): 2009
Modelljahr: 2009

Re: Schlechtes Startverhalten

Beitragvon buddl1 » Mi 21. Feb 2018, 15:47

Deshalb hab ich eine wartungsfreie für nur 60,-eus und alle drei Jahre gibt's ne neue.
Zwischenladungen sind auch üblich, da im Gegensatz zu vielen anderen fahrbaren Vehikeln die
Batt. im Verhältnis zum Anlasser sehr knapp bemessen ist.
Der Anlasser hingeben ist optimal, merkt man wenn du mal ne Starthilfe vom Pkw gibst.
Sollte dennoch schlecht starten, unbedingt den Benzindruck prüfen und die Zuleitungen.
die verbauten Kabelschuhe (Die Stecker können dabei immer noch eng sitzen) sind minderwertig und können sich lockern, was zum Kabelbrand oder zur Aufgabe der Batt/Lima/Regler führen kann.

buddl1, da läuft auch alles bei o Card, bin erst gestern damit bei herrlichsten Sonnenschein gekurvt.
buddl1
Fahrschüler
Fahrschüler
 
Beiträge: 78
Registriert: Do 12. Jun 2014, 11:31
Motorrad: Hyousung Aquila 650 1
EZ (Jahr): 2011
Modelljahr: 2010

Re: Schlechtes Startverhalten

Beitragvon punish » Mi 25. Apr 2018, 20:54

Muss mich mal wirder melden.
Habe jetzt wieder eine Bleibatterie verbaut und das Verhalten ist ähnlich.
Der Anlasser dreht irgendwie widderwillich bzw hackt.
Aber nur beim kalten Motor.
punish
Rollerfahrer
Rollerfahrer
 
Beiträge: 191
Registriert: Fr 11. Sep 2015, 16:05
Motorrad: GV 650I LE
EZ (Jahr): 2009
Modelljahr: 2009

Re: Schlechtes Startverhalten

Beitragvon redflash » Mi 25. Apr 2018, 21:17

punish hat geschrieben:Der Anlasser dreht irgendwie widderwillich bzw hackt.
Aber nur beim kalten Motor.
Macht meine Diva auch, wenn ich viel Kurzstrecken gefahren bin.
Wenn der Akku frisch geladen ist, oder vielleicht sogar von ner anderen Mopete oder Dose Starthilfe bekommt,
dann dreht der wie ne elektrische Bohrmaschine.
Das Verhältnis Batterie zu Startstrom ist sehr ungünstig,
zumal ein Zweizylinder mehr Stromaufnahme beim Starten braucht als ein gleichgroßer Vierzylinder, damit müssen wir irgendwie leben.

Oder wie ich es handhabe, wenn der Anlasser sich quält oder es richtig Kalt ist einfach mal für 2-3Stunden das Ladegerät (1,5A Steckerlader) dranklemmen,

Olli
leg Dir dein Mopped auf´n Huf, und du weißt ob du ne schwere Maschine fährst :sch_lol1:
Benutzeravatar
redflash
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 3211
Registriert: Mo 1. Sep 2008, 20:03
Wohnort: Papenburg
Motorrad: GT 650 R
EZ (Jahr): 2008
Modelljahr: 2006

Re: Schlechtes Startverhalten

Beitragvon Trendkiller » Do 26. Apr 2018, 16:42

Hab ne billige Gel Batterie bei Ebay geschossen einfach top :win:
Jeder ist für sein Tun selber verantwortlich
Benutzeravatar
Trendkiller
Schönwetter-Biker
Schönwetter-Biker
 
Beiträge: 263
Registriert: Mi 30. Jul 2014, 20:05
Motorrad: GV i 650 Trendkiller
EZ (Jahr): 2007
Modelljahr: 2007

Re: Schlechtes Startverhalten

Beitragvon Veldener » Fr 18. Mai 2018, 11:57

Heute Tipps vom alten Hyosung Schrauber bekommen..... So wie redflash schreibt sagte er auch: unbedingt öfter 100 Prozent aufladen... Schafft man nicht auf der Autobahn...
Tipp zwei kommt zu altem neuen Thema Kupplung 20 w 50
... Bist du einsam & allein? Dann sprüh dich mit Kontaktspray ein !!! :mrgreen:
Veldener
Rollerfahrer
Rollerfahrer
 
Beiträge: 160
Registriert: So 14. Jan 2018, 00:53
Wohnort: Velden am Wörthersee Kärnten Österreich
Motorrad: Aquila GV 650 i (53A) Kawasaki ZX-6R
EZ (Jahr): 2009
Modelljahr: 2008

Re: Schlechtes Startverhalten

Beitragvon flydown » Fr 18. Mai 2018, 14:48

Steht nicht irgendwo die Ladeleistung des Reglers?
Weil, wenn die nicht etwas höher sein sollte, als der max. Strombedarf, ist das 'ne Fehlkonstruktion. Glaub ich aber nicht, daß Hysi sich solch einfachen Fauxpas erlaubt.
Sparsam. Nicht spaßarm.
Benutzeravatar
flydown
Knieschleifer
Knieschleifer
 
Beiträge: 760
Registriert: Mi 22. Apr 2015, 11:12
Motorrad: Suzuki XF650 Freewind
EZ (Jahr): 2000

Re: Schlechtes Startverhalten

Beitragvon redflash » Fr 18. Mai 2018, 19:50

flydown hat geschrieben:Steht nicht irgendwo die Ladeleistung des Reglers?
Weil, wenn die nicht etwas höher sein sollte, als der max. Strombedarf, ist das 'ne Fehlkonstruktion.
Nee, diese Angaben findest du nirgends in den Unterlagen.

Das Prob ist wenn die Mopete permanent im unteren Drehzahlbereich läuft, und dazu verleitet der V2, brauchst du ne Ewigkeit bis die Batt wieder voll ist.
Im Stadtverkehr, oder Landstrasse wird öfter mal geschaltet, zB zum Anfahren/Überholen auch mal mit mehr Drehzahl gefahren.
Also wenn oft/sehr oft weit höher als 5TUpm gedreht wird gibbet solche Probleme nicht .

Auf der BAB bei ca 130Km/h dreht die GT mal eben nur 5500 - 6000 , je nach Übersetzung.
Da kann ein Ritt Hamburg - München schon mal bedeuten das die Batt nicht ganz Voll wird,
weil nach jeder Tank/Pinkel/Zigarettenpause der Anlasser an der Batt genascht hat.

Ich hab schon ne relativ "Neue" Batt auf ner Tour nach Süddeutschland "plattgefahren".
Kumpel mit ner Chopper konnte nur mit 120-130 über die Piste, ich ganz brav etwas über Leerlauf im 6ten meine Diva dümpeln lassen,
nach etwas über 1200Km Tour (in 2 Tagen) und täglich 5-6 Pausen, angekommen in Peissenberg, sprang meine Diva nicht mehr an weil die Batt annähernd leergelutscht war.

Für solche Aktionen ist die Lima der Hyo doch etwas schwach ausgelegt, aber zum Trost, viele andere Mopeten haben die gleichen Probleme,


Olli
leg Dir dein Mopped auf´n Huf, und du weißt ob du ne schwere Maschine fährst :sch_lol1:
Benutzeravatar
redflash
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 3211
Registriert: Mo 1. Sep 2008, 20:03
Wohnort: Papenburg
Motorrad: GT 650 R
EZ (Jahr): 2008
Modelljahr: 2006

Nächste


Ähnliche Beiträge


TAGS

Zurück zu GV 650 - Motor & Getriebe


Wer ist online?

0 Mitglieder

cron