so langsam entpuppt sich die GV doch als Billigmüll aus Fernost. Ich habe die Kiste jetzt ca. 700km gefahren, gesamt hat sie gut 10.000km runter. Heute bin ich vom Arbeiten heimgefahren und 10km vor dem Ziel in ner Kurve ging sie aus. Im Tacho stand noch dieses CHK und dann stand ich. Erst mal alle Schalter gecheckt, ob ich evtl. auf den Killswitch gekommen bin. Alles war in Ordnung. Also dann Zündung aus und wieder an, dann ging der Tacho nochmal kurz an, dann war ganz tot. Keine Reaktion mehr, wenn ich den Schlüssel drehe.
Irgendwo hab ich doch gelesen, dass die Mühlen Probleme mit der Zündung haben. Gekauft hab ich das Motorrad bei GelaBike in Rhede, habe Gewährleistung im Heft drin, wohne aber 800km südlich. Ist mal wieder prima, dass sowas am Wochenende und kurz vor dem Urlaub passiert. Hat jemand vielleicht nen Tipp, was an der Gurke kaputt ist und ob ich es wechseln kann?
Schau mal nach dem Ständerschalter, der versbschieded sich öfters. Und gleich nach 700km behaupten dass die 'Gurke' so schlecht sein soll, ist nicht fair.
Hallo Uwe, wo finde ich die und vor allem wie teste ich sie? Ich fahre jetzt schon seit Jahren Motorrad und es wäre das erste Mal, dass mir eine Sicherung kaputt geht, dass ich nicht mehr fahren kann. Gruss Andy
Hi, ähm, keine Ahnung. Aber guck mal unterm Fahrersitz bzw. Rücksitz.
Wenn nach dem Dreh des Zündschlüssels überhaupt nichts geht, ist die Sicherung ein heißer Kandidat. Normaler hat eine Sicherung ein Sichtfeld, in welchem man sehen kann, ob der Schmelzdraht durch ist. Manchmal sieht man das aber nicht bzw. die Sicherung ist kaputt, z.B auch durch Vibrationen. Deswegen sicherheitshalber mit einem Durchgangsprüfer prüfen.
...nun ja. Wenns die erste Batterie ist, dann kann auch die während der Fahrt abkacken. Hatte ich schon 2x.
Noch was. Werksgarantie kanns nicht sein. Also nix mit Gewährleistung im Heft, sondern aus dem Kauf des gebrauchten Mopeds heraus als gesetzliche Gewährleistung zwischen Händler und Käufer. Aber mal ehrlich, ich kaufe doch kein Moped von einem Händler 800 km weit weg und rege mich dann über Billigmüll aus Fernost auf. Hätte es nicht auch ein Händler in der Nähe getan, dessen Hilfestellung Dir sicher (abgeleitet aus Deiner Fragestellung) gut getan hätte anhand Deiner in der Vergangenheit geposteten Fragestellungen? Oder war es eher "Geiz ist geil"....? Nun ja, zumindest eine Probefahrt hätte die Enttäuschung überhaupt nicht erst aufkommen oder nicht so groß werden lassen.
Batterie ist getestet, alles voll und bringt Leistung. Heute drangehängt und Maschine immer noch komplett tot. Unter der linken Verkleidung am Tank sitzen doch die Sicherungen, wie sehe ich, ob die durch sind?
also ich nehme mal an, die sitzen in einem schwarzen Block? Den mußt du aufmachen, dann sollten dich so ganz normale Sicherungen, wie im Auto, angucken. Die Sicherungen haben einen sichtbaren Schmelzdraht. Der könnte durchgeschmolzen sein, was man idR gut sieht. Oder du ziehst die Sicherung raus und prüfst mit einem Durchgangsprüfer/ Ohmmeter.
Sorry - biken hat auch immer etwas mit Lust am Schrauben zu tun. Wer keine oder wenig Kenntnisse hat, der sollte sich immmer um einen guten Schrauber in der Nähe bemühen (und blos keinen Garantie-Händler in 800km Entfernung ).
Weiterhin sollte jeder Fahrzeughalter mal sein Fahrerhandbuch komplett durchlesen (und verstehen!). Da steht dann u.a. auch drin, wo die Sicherungen sind und wie man sie wechselt. I.d.R. ist da auch immer eine Ersatzsicherung drin. Also bei null Anzeige 1x Durchtauschen. Wie man ein Bauteil auf Durchgang prüft sollte eigentlich aus der 5 Klasse Physik bzw. Werken+Technik bekannt sein.
Allgemeiner Tip: ADAC Plus Mitglieschaft! Die macht sich schon bezahlt, wann man einmal abgeschleppt werden muss. In Deinem Fall hättest Du die Hotline angerufen. Dann wäre ein freundlicher Mitarbeiter gekommen und hätte mit Dir zusammen (insgeheim kopfschüttelnd) Deinen Sicherungskasten gesucht. Hernach hätte er die Sicherung ausgetauscht bzw. geprüft. Wäre das der einzige Fehler, hättest Du gleich weiter fahren können und hättest schon mal 2 Dinge gelernt: 1. wo ist der Sicherungskasten? 2.
Im Übrigen kann man bei allen Schmelzsicherungen sehen, wenn der Schmelzfaden durch ist. Womit dann auch das Blackout erklärt wäre).
Solch eine Sicherung dürfte auch bei Dir verbaut sein. I.d.R. ist die Hauptsicherung bei den Hyos blau (15A). In der Mitte siehst die die Unterbrechung durch den durchgeschmorten Schmelzdraht.
Trotzdem kann es vorkommen, dass der Schmelzfaden vermeintlich heil ist, aber der Durchgang gestört ist. Z.B. bricht bei alten Glassicherungen gerne der Faden oberhalb der Lötung. Das Ding sieht prima aus, sorgt aber für Totalausfall. Hatte ich auf meiner 2. Frankreichour 1983. Da hab ich es durch Zufall gemerkt. Da der Fehler ja mechanisch und nicht elektrisch war und in den alten Kisten keine Ersatzsicherungen waren, half dann ein Stück Alu-Zigarettenpapier als Durchflusshilfe bis zur nächsten Autobahnraststätte.) Seit dem habe ich auf Touren immer ein kleines
Zum "Chek"-Fehler findest Du auch wieder sehr Hilfreiches im Fahrerhandbuch. Ich gehe auch davon aus, dass Du einen Fehler (Kabelbruch) im Bereich des Seitenständers hast. Zuerst ist das Pluskabel nur lose gewesen (=> Chek). Dann hat es Massekontakt bekommen und die Sicherung zerwichst (=> Blackout).
Elektrik-Fehler sind nicht immer einfach zu finden. Da sollte man logisch und linear vorgehen.