GT 125 mit Leistungsverlust




Hyosung GT, GV, RT, XRX, Karion, ... mit 125 oder 250 ccm

Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon flydown » So 26. Jul 2015, 22:31

Hey,

na das ist ja mal schade.
Meine Kleine läuft mit Anschlagvollgas auch nicht so prickelnd.
Sie geht zwar nicht aus, es fühlt sich aber an, als würde sie periodisch abmagern. Und dabei dreht sie "nur" ca. 10000 U/min.
Auch in den anderen Gängen fliegt sie förmlich durchs Drehzahlband- bis 10000. Weiter ist nicht.
Naja.

Wenn Du die Düsennadel hochsetzt, reicherst du das Gemisch mehr an. Kann man mal ausprobieren, geht ja schnell, bei mir hat es aber nichts bewirkt.

Ich denke nicht, daß es am Schwimmerstand liegt.
Ich habe meine Vergaser mal leergefahren vorm Umschalten auf Reserve, ich habe noch lange nicht gestanden, bis wieder genug Benzin drin war zum Weiterfahren (nach Umstellen auf Reserve).

Gut, das hat Deine nicht.

Hast du schonmal, wie schon vorgeschlagen, nach Absterben des Motors nach dem Kerzenbild gesehen?
Sonst nimm doch auch mal einen Schraubendreher mit und mach nach Ausrollen, ohne vorher zu versuchen den Motor zu starten, kurz die Ablaßschrauben auf. Dann siehst du ja, ob noch Sprit da ist. Der dürfte dann ja nicht nachgelaufen sein?

Viele Grüße
Uwe
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Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon franky26 » Mi 29. Jul 2015, 09:45

Hi zusammen

So, gestern nochmal Vergaser ausgebaut und diverses gecheckt:

.) Düsennadel hat nur 2 Kerben und hängt an der unteren Kerbe.
.) Schwimmerkammer nochmal leicht nachkorrigiert, eine der beiden war nicht ganz korrekt
.) Schlauch von Tank zur Vakuumpumpe und von Tank zum Vergaser auf Verdacht getauscht, 1mm mehr Innendurchmesser

10km Autobahn mit Teils Vollgas, beginnt wieder in die Knie zu gehen, Gas etwas zurücknehmen und sie stirbt nicht ab.
Hätte ich weiter den Hahn auf Vollgas gelassen, wäre sie wieder ausgegangen wie auch immer bei den Fahrten davor :(

Fahr ich 3/4 Gas, ist die Welt in Ordnung, keine Aussetzer, untenrum geht sie auch spitze, aber dreh ich auf Vollgas
geht sie nach paar Minuten Vollgas einfach in die Knie, im weiteren Verlauf dann aus :x

Bin vor Zorn dann zurück, durch die Stadt nach hause, dauernd kurz Vollgas im roten Bereich.
Also so richtig "wie Sau" gefahren, dass sie ja schön heiß ist bis ich zu Hause angekommen bin.
Daheim dann sofort die vordere Kerze raus und kontrolliert: Keramik schneeweiß und sauber
und der Metallrahmen herum leicht schwarz aber trocken (eher leicht russig), also sollte auch optimal sein

Ich bin mit meinem Latein nun auch komplett am Ende, bin schon am überlegen das Moped zu verkaufen :|

LG
Franz
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Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon flydown » Mi 29. Jul 2015, 14:36

Hi,

ich würd' se gerne nehmen, wenn ich könnte :D

Deine Düsennadeln haben nur zwei Kerben? Meine haben drei und hängen in der Mittleren.
Und die vordere Nadel habe ich vor 'nem Vierteljahr erst neu gekauft. Hat die gleiche Bestellnummer wie Deine.
Naja, seis drum.

Ich würde sagen, wenn die Keramik der Kerze schneeweiß ist, läuft sie deutlich zu mager.
Die sollte hellbraun sein.
Mach mal 'nen originalen Luftfilter drauf oder deinen oben entsprechend wieder zu.

Tja ansonsten könnte ich das nur folgendermaßen erklären; ich habe aber von der Strömungstechnik nicht sooo die Ahnung :oops:
Die Drosselklappe öffnet bei Vollgas etwas über 90° zur Vergaserbohrung, sodaß die Luftströmung dann zu sehr verwirbelt und so eben der Venturieffekt etwas "zusammenbricht".
Ich hab mal drüber nachgedacht, jedenfalls ist das bei meiner Hysi ja auch so, daß ich ein Stückchen vom Vollgasanschlag wegbleiben muß, damit sie sauber läuft.
Aber auch nur über 9500 U/min. Bis dahin merkt man nichts.
Dann hatte ich mal eine Simson Schikra *hinterhertrauer*, die ist richtig gut gelaufen, bei der war das auch so.

Viele Grüße
Uwe
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Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon lucky cruiser » Mi 29. Jul 2015, 22:16

Wenn ich die "Problemschilderung" hier so lese, drängt sich mir immer stärker der Eindruck auf, dass es sich weniger um ein technisches, sondern eher um ein Kopfproblem handelt. Es will wohl jemand unbedingt mit dem Kopf durch die Wand. Mir tut langsam das Mopped leid. Dass es funktioniert wie es soll, steht für mich einwandfrei fest. Mehr kann es nicht. Mehr kann man daher auch nicht wollen.

Ich erinnere mich an die Betriebsanweisung meiner SR 50 selig. Dort stand zu lesen, dass man den Gasdrehgriff, sobald man die Höchstgeschwindigkeit erreicht habe, um 1/3 zurückdrehen könne, ohne dass sich (und jezz uffgepasst) die erreichte Geschwindigkeit verringert. Dies sei zudem motorschonend und wirke sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus. Ich hab's ausprobiert und siehe, es stimmte. Es war weder effektiv, noch in sonstiger Hinsicht sinnvoll, den Gasgriff bis zum Anschlag zu drehen und dort zu lassen. Also warum etwas erzwingen, wenn's eh nichts bringt außer Scherereien? Mit Gefühl fahren ist viel eleganter, außerdem bin ich kein Grobmotoriker, der nur zwei Zustände kennt: 0 und 1. Offen oder zu. Fahrkunst bemisst sich auch nicht daran, den Hahn bis zum Anschlag aufreißen zu können. Licht ein- und ausschalten kann jeder. Dimmen ist die Kunst.
in dubio pro "hyo"
If you can't fix it with a hammer, it might be an electrical problem.
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Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon flydown » Mi 29. Jul 2015, 22:58

[/quote]Ich erinnere mich an die Betriebsanweisung meiner SR 50 selig. Dort stand zu lesen, dass man den Gasdrehgriff, sobald man die Höchstgeschwindigkeit erreicht habe, um 1/3 zurückdrehen könne, ohne dass sich (und jezz uffgepasst) die erreichte Geschwindigkeit verringert. Dies sei zudem motorschonend und wirke sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus. Ich hab's ausprobiert und siehe, es stimmte. [/quote]

Da hat er Recht. Das stand auch in der Betriebsanleitung meines S 70 und stimmte auch. Allerdings war das auch noch nicht der Sparvergaser ;)

Sollte er bei seinem Mopped den Gasgriff um 1/3 zurückdrehen können ohne an Geschwindigkeit zu verlieren oder gar mehr Tempo aufbauen, würde ich sagen, falsch bedüst. Dann wären auch die Isolatoren nicht weiß.
Von daher hinkt der Vergleich mMn ein wenig.

Ich würde aber auch sagen, den Gasgriff einfach 3mm vom Anschlag wieder zurückdrehen. Dann steht auch der Bowdenzug nicht ständig unter Spannung was sowohl diesen als auch die Drosselklappenmimik schont.

Die Kerzenfarbe nach diesem Vorgehen würde mich mal interessieren.

Viele Grüße
Uwe
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Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon franky26 » Mi 29. Jul 2015, 23:35

Hi zusammen

Naja, wenn ich mit etwas weniger Gas fahre, dann komm ich auf etwa 105 kmh, wenn kein Gegenwind oder eine minimale Steigung ist.
Das Moped sollte ORIGINAL aber 115 gehen und ich gehe bei so einem Gerät davon aus dass ich diese Geschwindigkeit fahren kann/darf
und das über viele viele Kilometer und nicht nur 3 Kilometer und dann geht der Motor aus :|

Bin am Samstag eine Probefahrt mit eine Konkurrentin gefahren, einer Honda Varadero 125, ebenfalls ziemlich schwer, ebenfalls ein V2 Motor.
Ich sage Euch, das war gar kein Vergleich, drehte ohne Probleme freudig rauf bis auf 125kmh und hielt diesen Speed voll durch.

Versteh mich bitte nicht falsch Lucky, ich bin 45 Jahre alt und kein jugendlicher Heizer, aber ich möchte einfach mit Spass fahren.
Wenn Du aber dauernd im Kopf hast dass in etwa 2-3 Minuten die Kiste wieder ausgehen wird, dann ist dieses Bike für mich nur ein
Stadtfahrzeug und absolut nicht gedacht für die Autobahn. Aber dafür habe ich dieses schöne Moped nicht gekauft, da wäre ich mit einem
50 Kubik Roller besser dran gewesen (die mir übrigens laufend über den Buckel fahren…)
Ich mach mit meinen Freunden (alle jenseits der 500ccm) Tagesausfahrten mit einer Größe von 200-400 Kilometern.
Und wenn ich nicht wüsste dass dieses Motorrad auch besser ginge, würde ich nicht so herumwurschteln ;)

Aber zurück zum eigentlichen Thema: dass die schneeweiße Keramik auf zu mager tendiert hab ich mir auch schon gedacht.
Heisst nun für mich zum experimentieren? Eine halbe Umdrehung der Gemischregulierschrauben rausdrehen?
Aktuell sind da 2,5 vorne und 3 Umdrehungen hinten eingestellt, also so wie wenn das Rad original wäre.

liebe Grüße
Franz

PS: Gasgriff bis zum Vollanschlag fahre ich sowieso nicht, mit Vollgas meine ich: drehen bis 10000-11000 Umdrehungen

PSS: was ist eigentlich dieser kleine Zylinder neben den Vergasern, mit einer kleinen Gummimanschette drauf, der reagiert bei "Vollgas" ?? Beschleunigerpumpe oder sowas?

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Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon flydown » Mi 29. Jul 2015, 23:45

Hi,

nein. Die Gemischregulierschraube ist fürs Standgasgemisch bis ca . 1/3 Gas.
Weiße Kerzen bedeuten zu mageres Gemisch, also zuviel Luft/ zuwenig Sprit. Das (bei Dir) bei Vollgas. Da dort fast nur noch die Hauptdüse für das Gemisch zuständig ist, ist entweder diese zu klein oder es kommt zuviel Luft.
Da du ja schon mit (viel) größeren Düsen fährst, solltest du den Luftfilter wieder negativtunen. Also weniger Luft durchlassen.
Dabei stelle auch nochmal sicher, daß keine Fremdluft angesaugt wird.

Das markierte Teil wird tatsächlich die Beschleunigerpumpe sein.
Also wenn du rauskriegst, warum du nicht in diesen Drehzahlbereichen fahren kannst, hast du auch mein Problem gelöst :D
Ich dachte auch immer Vollgas meint Anschlag.
Ich will im Urlaub mal (wieder) meine Steuerzeiten prüfen und Ventilspiel. Das kann man bei dir ausschließen? Da fallen gelängte Steuerketten und verschlissene Kettenführungen mit rein. Wobei, Deine Kleine hat ja nix gelaufen...

Viele Grüße
Uwe
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Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon franky26 » Do 30. Jul 2015, 00:21

Nein, das schliesse ich wohl eher aus. Hab nun 1800 Kilometer drauf, bei 950 wurden Ventile eingestellt.

Der Motor ist sozusagen ja nagelneu. Nebenluft schliesse ich auch aus, alle Schellen und Ansaugstutzen sind dicht, Schellen zT. sogar auf Verdacht getauscht.
Echt zu viel Luft? Kann ich mir auch fast nicht vorstellen. Originaler Luftfilterkasten mit original Filter, nur mit einem etwas größeren Loch auf der Oberseite.
Der einzige Punkt ist dann noch der Auspuffkrümmer mit seiner erbärmlichen Reduzierung am Sammler, wenn die offen wäre,
dann wäre das der Ausgleich auf das wenig Mehrluft durch den Filter und die größeren Düsen.
Und zu viel größere Düsen ist es ja auch nicht, ist die Bedüsung der 250er und die hat ja den selben Vergaser wie die 125er.

Nebenbei geht sie ja untenrum jetzt "wie Sau" im Vergleich zu früher, nur ganz oben ist eben leider nur der Ofen aus.

Ich werd die Tage noch versuchen eine andere Werkstatt in brauchbarer Nähe zu finde die auch Hyosung anbieten.
Bei mittlerweile 3 Werkstätten (Motorradgeschäfte mit Werkstatt dabei) bekam ich schon Absagen: nein "sowas" servisieren wir nicht.
Mit "sowas" haben die alle "Hyosung" gemeint…. Nur an den Klassikern wie Honda, Yamaha usw. wird bei denen geschraubt…

liebe Grüße
Franz
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Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon flydown » Do 30. Jul 2015, 01:02

Hallo,

hat die 250er nicht den gleichen Luftfilter wie die 125er?

Und nun überleg mal, daß die 250er bei gleicher Drehzahl durch den größeren Hubraum in der gleichen Zeit viel mehr Luft ansaugt.
Da das Verhältnis Luft/ Benzin für eine gute Verbrennung aber gleich sein muß, benötigt sie mehr Benzin, welches durch größere Düsen bewerkstelligt wird.

Durch das größere Loch im Luffikasten wird die gleiche Luftmenge langsamer angesaugt. Möglicherweise bricht dadurch das System, daß sich das Gemisch selbst in den Brennraum drücken kann, schon zusammen. Ich habs heut früh erst gelesen, weiß aber nicht mehr wo :oops: Das war irgendwas mit den Steuerzeiten. Das funktioniert im Prinzip wie eine Resonanz.

Also versuch mal einen Deckel mit 'nem 50er Loch auf Deinem Luftfilter, falls du keinen originalen mehr hast.

Ich würde aber auch sagen, gib Deinem Motor nochmal lockere 1000km Zeit. Da geht bestimmt nochmal etwas.
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Re: GT 125 mit Leistungsverlust

Beitragvon flydown » Do 30. Jul 2015, 01:40

Hier steht ein wenig zur Gassäule im Ansaugtrakt:



Wenn man mal sucht, gibts das sicher auch ausführlicher.

(Ich hoffe, ich verletze mit der Verlinkung keine Rechte. Sonst bitte löschen. Gesehen habe ich aber nichts dazu.)
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