Hallo ich bin neu hier im Forum und auf der Suche nach einem techn. Detail zu der kleinen Chopper.
Mein Sohnemann (16) hat sich dieses Jahr eine GV 125 gebraucht zugelegt, man muss ja mal Anfangen und wenn dann schon mit nem V2, wie der Vater.
Jedenfalls war Batterie schon recht schwach und wir haben eine neue Bakterie eingebaut.
Nach ungefähr anderthalb Monaten und ca. 1000km war diese Batterie platt, jedenfalls hatte sie ohne Last 9,6 Volt und der Starter hat Sie auf 6,.. Volt runtergezogen. Ich die Batterie wieder eingeschickt und der Lieferant hat die Batterie geprüft, alles i.O. nur nicht ausreichend geladen.
Jetzt haben wir diese wieder eingebaut und die Ladespannung geprüft, die Lima schafft 13,4 Volt und bei ausgeschaltet Licht sind es ca 14 Volt.
Ist das nicht doch ein bisschen zu niedrig um eine Batterie ordentlich zu laden, wer hat mit der Lima Erfahrung und kann uns weiterhelfen?
wie habt Ihr die Spannung denn gemessen? Die Messung erfolgt bei 5000 U/min und soll dann glaub ich ca. 14 Volt ergeben.
Ansonsten trenne mal den Stecker mit den drei gelben Kabeln vom Motor kommend. Dann Motor starten. Zwischen den drei Steckern müssen bei 5000 U/min zwischen ca. 65 und 90 Volt anliegen. Bei der Gelegenheit kannst gleich mal messen, ob vielleicht eine Wicklung einen Masseschluß hat.
Ich kann mich dazu morgen nachmittag mochmal genauer melden.
Wie alt ist denn das Motorrad? Vielleicht hilft es auch, mal die Massepunkte und so blank zu machen und die Stecker nachzusehen.
Wenn die Messdaten stimmen, ist jeder weitere Messschritt auf der Stromerzeugerseite nur noch nice to do, bringt aber keinen Schritt weiter. Denn wenn die Ladespannung höher ist als die Ruhespannung des Akkus (und 13,4 V ist nunmal höher als 12,6 - 12,8 V), muss letzterer zwangsläufig geladen werden. Vorausgesetzt, dass der Betriebsverbrauch nicht höher ist als die Ladespannung. Also keine Heizdecke betrieben wird und keine Beschallungsanlagen. Dass ihm nach gewisser Zeit dann doch die Puste ausgeht, hat also folglich eine ganz andere Ursache. Und zwar eine, die weniger mit dem Befüllen, sondern mehr mit dem Entnehmen zu tun hat. Zu diesem Problem ist hier schon etliches geschrieben worden. Insbesondere das Blinkerrelais wurde häufig als Schuldiger identifiziert. Um das herauszufinden, empfehle ich folgendes Procedere:
Lade den Akku extern mit geeignetem Ladegerät auf. Ruhespannung messen. Wieder einsetzen, nichts weiter machen (also auch nicht Probestarten oder testen, wie hell das Licht in der Garage leuchtet) und nach 24 Stunden erneut die Ruhespannung messen. Ist sie erkennbar gesunken, Blinkerrelais vom Bordnetz trennen und beschriebenen Test wiederholen. Ist die Spannung danach annähernd gleich geblieben, hast du des Rätsels Lösung, irgendein Zubehörhändler in Kürze ein (elektronisches) Relais und du bzw. ihr ein Problem weniger.
Der Blinker lässt sich bei den großen Hyos auch ohne eingeschalteten Zündstromkreis aktivieren. Hängt im Wesentlichen mit der vorhandenen Warnblinkanlage zusammen. Ob das bei den kleinen Hyos auch so ist, weiß ich nicht. Hier gilt: Versuch macht kluch. Die koreanischen Blinkrelais sind von anno dunnemals. Also schön mit Spule und induziertem Magnetfeld. Funktioniert, macht klick-klack, soweit, so schön. Aber wenn an einer Spule ständig Strom anliegt, will sie auch ein Magnetfeld induzieren. Kann man nicht meckern, soll sie ja auch. Nur zieht sie dabei jedesmal Strom. Im fortgeschrittenen Stadium geht ihr Bemühen dann in eine Art intermittierenden Dauerversuch über, der sich durch schnelles Rattern akustisch wahrnehmen lässt. Und einen leeren Akku hinterlässt. Kann sein, dass davon nur die großen Hyos betroffen sind. Ich dachte jedenfalls sofort ans Relais, als mir die sehr wahrscheinliche Fehlerfreiheit der Stromerzeugerseite bewusst wurde.