Neue Hyosung aus Spanien und Frankreich: Sehr günstig




Allgemeine Fragen und Antworten rund um Hyosung.

Neue Hyosung aus Spanien und Frankreich: Sehr günstig

Beitragvon wavelow » Do 18. Aug 2016, 08:10

Halli Hallo...

Beim herum recherchieren habe ich entdeckt, dass es funkelnagelneue Hyosungs in Frankreich und vor allem in Spanien sehr viel günstiger gibt als hierzulande. Ich rede nicht von ein paar Euro Unterschied sondern heftigste Differenzen:

Eine neue ST7 kostet in Spanien zur Zeit 5095 Euro. Bruttopreis Spanien. Mehrwertsteuer in Spanien beträgt 21%.
Also: 5095 minus spanische UST: 4025 plus 19% deutsche Umsatzsteuer: 4790 Euro Endpreis!

Eine neue GV 650 Pro kostet in Spanien zur Zeit 4895 Euro.
Also: 4895 minus spanische UST: 3868 plus 19% deutsche Umsatzsteuer: 4603 Euro Endpreis!

In Frankreich gibt es die GV650 gar nicht neu. Nur die ST7 ist im Angebot. Dort zu einem Preis von 5500 Euro. Umsatzsteuerbereinigt macht das für einen deutschen Käufer kaum Unterschied, da die Franzosen mit 19,6% fast den selben Satz haben wie wir.

Bei uns gehen die Neupreise bei 6000 Euro los.
OK, man muss noch den Transport von Spanien hier her einkalkulieren. Ich habe noch nicht gefragt ob sie auch nach DE verschicken würden.

Aber ein guter Tausender lässt sich so immer sparen.
Was meint Ihr so dazu?
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Re: Neue Hyosung aus Spanien und Frankreich: Sehr günstig

Beitragvon Berni » Do 18. Aug 2016, 12:48

wavelow hat geschrieben:OK, man muss noch den Transport von Spanien hier her einkalkulieren.


Hi,
dafür habe ich mich vor etwa 2 Jahren auch interessiert. Mein bestes Angebot damals als Beiladung eines Transports von der Costa Blanca (Grossram Alicante) nach NRW lag bei 300 Euro.

Ich bin die Strecke dann selbst gefahren mit dem Moped, weil ich dazu Lust hatte. War alles in allem auch nicht billiger. Bei einer nagelneuen Maschine muss man dann aber berücksichtigen, dass das Möpp dann hier mit schon ca. 2.000 km auf der Uhr ankommt.

TÜV-Einzelabnahme und Umschreibung auf deutsche Papiere war dann kein Problem.

Wer so was plant, kann mich ja mal kontaktieren. Dann kann ich mich hier in Spanien mal nach aktuellen Angeboten umsehen.

Grüße
Berni
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Re: Neue Hyosung aus Spanien und Frankreich: Sehr günstig

Beitragvon redflash » Do 18. Aug 2016, 13:57

Schon Recht so das es im EU-Ausland oft günstiger geht, siehe Dänemark, wo neben 25%MWSt noch bis zu 180% Luxussteuer :stupid: fällig werden.

Und schon mal dran gedacht das man im EU-Ausland vielleicht auch nen Vorführer ganz günstig schiessen kann,

denn bei einem Alter bis zu 6 Monate und einer max Laufleistung von bis zu 6000 Km gelten die Fahrzeuge noch als "Neufahrzeuge"
und müssen bis zum 10ten Tag des Erwerbs beim zuständigen Finanzamt zur Fahrzeug-Einzelbesteuerung angemeldet werden.

Wer die Mopete auf eigenen Rädern einführen möchte muß im EU-Ausland ein Zollkennzeichen beantragen,
oder ersatzweise sich die nötigen Papiere (COC, Netto-Preis-Rechnung) vom Verkäufer schicken lassen und gleich hier nach der Einzelbesteuerung anmelden.

Appropo Mehrwertsteuer, wird die Mopete dadurch wirklich "Mehr" wert, besser wäre doch Märchensteuer :bäh: :mrgreen: ,

Olli
leg Dir dein Mopped auf´n Huf, und du weißt ob du ne schwere Maschine fährst :sch_lol1:
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Re: Neue Hyosung aus Spanien und Frankreich: Sehr günstig

Beitragvon wavelow » Do 18. Aug 2016, 14:26

Bei mir hat es sich eh heute erledigt, habe erstmal eine gebrauchte Aquila GV 650 erstanden. Aber gut zu wissen, dass es hier einen Kontakt nach Spanien gibt. Hatte mir vor einiger Zeit auch überlegt eine Daelim Daystar 250 zu kaufen. Die gibts in Spanien und Frankreich für kleines Geld. Dafür bekommt man hier nicht mal die 125er Version. Und die 250er gibts in DE und AT schon mal gar nicht. Die Importeure in ES und F sind bei koreanischen Mopeds einfach besser drauf, das muss man sagen. Fängt beim Webauftritt an und hört bei den humanen Preisen auf.
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Re: Neue Hyosung aus Spanien und Frankreich: Sehr günstig

Beitragvon wavelow » Fr 19. Aug 2016, 20:55

Hallo Berni. Vielen Dank für Dein Kontaktierangebot. Habe Dir eine PN geschickt :lol:
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Re: Neue Hyosung aus Spanien und Frankreich: Sehr günstig

Beitragvon Berni » Mi 31. Aug 2016, 12:36

Hallo wavelow und die anderen Interessierten,

ich hab hier in der Alicanter Gegend mal die Motorradhändler abgeklappert.
Was mir gleich auffiel, ist, dass im Moment keiner eine neue grosse Hyo im Fenster oder auf dem Hof stehen hat. Ich weiss nicht, ob das etwas zu bedeuten hat.

Verkaufen tun sie natürlich alle gern. Im Moment kostet eine neue GV 650 i pro 4.895,- incl. 21% spanische USt, eine ST 7 pro 5.095,-
Nach Deutschland liefern will keiner. 1. scheuen sie den Aufwand, 2. sind die Länder geschützt unter den Händlern und D ist eben MSA-Land.

Ob sich das dann noch lohnt (Runterfliegen, Überführen, Umschreiben auf D-Kennzeichen, TÜV-Einzelabnahme) zumal auch Fahrerhandbuch etc. dann noch in Spanisch sind, muss jeder selbst entscheiden. Auch eventuelle Garantiefälle werden bei einer deutschen Werkstatt und bei MSA nicht auf Begeisterung stossen.

Ich hatte meine GV 650 hier in Spanien einige Zeit gefahren und sie dann nach D gebracht, weil jemand sie unbedingt haben wollte und zunächst auch einen guten Preis geboten hatte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Viele Grüße
Berni
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Re: Neue Hyosung aus Spanien und Frankreich: Sehr günstig

Beitragvon wavelow » Do 1. Sep 2016, 07:26

Danke Berni für deine Mühe.

Merkwürdig, dass keine Maschinen in den Läden stehen. Das hört sich nicht gut an.
Ich glaube so langsam auch bald, dass Hyosung Geschichte ist ab dem nächsten Jahr. Selbst in Indien einem der stärksten Hyosung Märkte kommt nichts an Neuigkeiten. Auch Indien verlangt ab 2017 z.B. ABS an Neumaschinen. Während Marken wie Royal Enfield und die Chinesen mit CF Moto bereits Euro 4 konforme Maschinen nach Europa liefern kommt von Hyo rein gar nichts.
Allerdings ist auch die andere koreanische Bude "Daelim" genauso schweigsam. Auch hier nichts zur Euro 4 Geschichte.


Dass die Spanier nicht liefern wollen ist Schade. Aber wenn man vor Ort kauft spricht doch nichts dagegen?! Das mit dem "Gebietsschutz" und womöglichen Verkaufsverbot wäre eh illegal. Das wurde ja schon bei den Autos vor Jahren geklärt. Das ist bei Mopeds nicht anders. Sollte es da sowas wie ein internes Verbot geben, wäre das eine illegale Praxis. Allerdings kann man keinen Händler zwingen einem was zu schicken.
Ob sich der Aufwand lohnt ganz nach Spanien zu tuckern und wieder zurück glaube ich fast nicht. Wenn man Sprit (oder/und Flug), Hotels und Zeit berücksichtigt schmilzt der Preisvorteil wieder dahin.

Umschreiben auf D-Kennzeichen, TÜV-Einzelabnahme

Das wäre nicht nötig bei einer Neumaschine. Das COC Papier reicht völlig für eine Anmeldung aus. Das habe ich schon öfter hinter mich gebracht. Da muss auch nichts mehr extra abgenommen werden. Das Einzige was man erledigen muss: Die deutsche Umsatzsteuer beim Finanzamt zu bezahlen innerhalb von 10 Tagen. Ohne das wird nicht zugelassen, da gibts auch Querabfragen zwischen den Behörden.
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Re: Neue Hyosung aus Spanien und Frankreich: Sehr günstig

Beitragvon redflash » Do 1. Sep 2016, 11:51

wavelow hat geschrieben:Das mit dem "Gebietsschutz" und womöglichen Verkaufsverbot wäre eh illegal.
Nicht ganz richtig,
der Gebietsschutz gewährt dem Händler nur einen relativen Schutz, nämlich das in einer bestimmten Region/Umkreis nicht zu viele Händler die gleiche Marke betreiben.
Verkaufen darf jeder Händler wohin er will, nur darf er weil er sich dazu vertraglich gegenüber zB dem Importeur/der Marke verpflichtet hat, nicht innerhalb eines fremden geschützten Gebietes eigene Verkaufsräume betreiben und darin Verkäufe tätigen.
Das ist rechtlich zulässig, damit garantiert zB der Importeur einem Händler innerhalb eines bestimmten Gebietes den alleinigen Verkauf.

Kommt der Kunde aber zum Händler darf er die Mopete auch in eine andere Region verkaufen,
dürfte er es nicht käme es einem Verkaufsverbot gleich, und das ist nicht zulässig.

wavelow hat geschrieben:Ob sich der Aufwand lohnt ganz nach Spanien zu tuckern und wieder zurück glaube ich fast nicht
Kommt drauf an, wenn man das mit nem Urlaub verbindet,
die Mopete dort nutzt um sich im Urlaub mobil zu halten , zB Sehenswürdigkeiten erkunden,
dann die Mopete mit Zollkennzeichen auf eigene Räder gen neue Heimat tuckern,
dann spart man sich zu dem günstigen Preis auch schon die Einfahrzeit und erledigt dort gleich die 1000er Inspektion.
Verzollung und Anmeldung sind innerhalb der EU bei COC-Papieren überhaupt kein Problem,
außer den ansonsten auch nötigen Papieren braucht´s nur den Einfuhrumsatzsteuer-Nachweis,

Olli
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