Erfahrung mit der ST7




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Erfahrung mit der ST7

Beitragvon DFFD » Mo 10. Dez 2012, 21:43

Hallo zusammen fahre seit 1,5 Jahren 3600 km die ST 700i nur was heißt fahren, steht mehr in der Werkstatt. Reparatur über Reparatur.
Fing an mit der Tankanzeige.
Blinkrelai im Forum bekannt.
Beim zügigen anfahren das Schleifgeräusch wurde bis heute nicht behoben keiner weiß woher das kommt, auch im Forum bekannt.
Neutralschalteranzeige stieg nach Längere fahrt aus.
Getriebeausgangswelle defekt.
Zahnriemenscheiben und Zahnriemen defekt, kam von der Getriebeausgangswelle.

Stoßdämpfer: Fahre mit zwei Mann zusammen ca 180Kg und die Stoßdämpfer drücken sich komplett zusammen habe die höchste Einstellstufe eingestellt.
Habt ihr das auch mit den Stoßdämpfern?

Bitte um eure Erfahrung mit der ST7.

Gruß
DFFD
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von Anzeige » Mo 10. Dez 2012, 21:43

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Re: Erfahrung mit der ST7

Beitragvon lucky cruiser » Mo 10. Dez 2012, 22:37

Also, zunächst mal schön, dass du hergefunden hast.

Warum auch immer du dich (oder müsste ich ihr euch sagen? :gruebel: ) für die ST entschieden hast / habt, wissen die Götter. Auf ihr lassen sich maximal 164 kg Zuladung befördern. Betonung auf "Maximal". Mit euren 180 kg (mit oder ohne Klamotten gewogen?) seid ihr also ständig über dem zulässigen Gesamtgewicht, rechtlich daher schon mal in einer diffusen Grauzone. Zum Vergleich: Eine Honda Goldwing schleppt mit ihrem 1,9 Liter Motor grade mal knapp 30 Kilo mehr. Meine MZ - nebenbei - bringt's auf gute 192 kg (bin stolz auf sie :D ) Wenn dann auch noch scharf - Verzeihung: zügig - angefahren wird (schon ein Muss bei dem Gewicht unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Drehmoments der ST), wundern mich einige von dir aufgezählten Defekte allerdings überhaupt nicht. Weder der der Getriebeausgangswelle, noch der der Zahnriemenscheibe und der des Zahnriemens. Die ST ist für derartige Belastungen dauerhaft einfach nicht ausgelegt. Sie kann auch nicht mit Training verbessert werden. Dass das Schleifgeräusch oft von einem schief laufenden Zahnriemen stammt, der unter den überdimensionierten Zugkräften ächzt, hat scheinbar auch noch niemand mit dem Transportgewicht in Verbindung gebracht. Oder euch nicht zu sagen gewagt. Lässt sich nach Gradestellung der Hinterachse, sofern es dann noch auftritt, mit Ballistol erfolgreich auf Null reduzieren, wird aber wieder auftreten, wenn ihr die arme Mühle weiterhin mit euch überstrapaziert.

Weswegen ein Blinkrelais repariert werden muss, ist mir ein Rätsel; es gibt im Zubehör elektronische, die euch aller entsprechenden Sorgen entledigen. Deswegen und wegen der paarundneunzig Kröten, die das Teil kostet, mach ich in der Werke kein Theater. Altes ab und in die Museumsvitrine, neues dran und gut ist. Die Tankanzeige ist unreparabel und im Wesentlichen nur als Grobanhalt zu verwenden. Aus meiner Sicht eine Banalität, außer, man steht auf Kriegsfuß mit der Bedienung der Tageskilometeranzeige. Die zwischendurch mal nicht funktionierende Anzeige der Neutralstellung des Getriebes hat ihre Ursache im Seitenständerschalter, der ein Hyo-Problem zu sein scheint, ganz besonders dann, schwenkt man den Seitenständer vor Fahrtantritt mit Schwung nach oben, anstatt ihn in seine Fahrtposition zu führen. Ich selbst konnte die Zwischendurchausfälle meistens durch kurze Betätigungen des Seitenständers wieder beheben; wenn das mal nicht gelang, konnte ich wenigstens noch Gänge zählen. Spätestens am nächsten Tag funzte sie wieder. Meiner unmaßgebenden Theorie nach werden die Fehlfunktionen durch den während der Fahrt mitschwingenden Seitenständer verursacht, der da und dort einfach das eine Mal zuviel den Schalter betätigt, was ihn durcheinanderbringt.

Greets
Lucky, der auch nicht wenig wiegt, aber doch deutlich unter 180 kg bleibt (meistens jedenfalls) und der damit knapp 6500 Kilometerchen in diesem Jahr unproblematisch abgespult hat.
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Re: Erfahrung mit der ST7

Beitragvon DFFD » Di 11. Dez 2012, 22:28

DFFD hat geschrieben:Hallo zusammen fahre seit 1,5 Jahren 3600 km die ST 700i nur was heißt fahren, steht mehr in der Werkstatt. Reparatur über Reparatur.
Fing an mit der Tankanzeige.
Blinkrelai im Forum bekannt.
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Zahnriemenscheiben und Zahnriemen defekt, kam von der Getriebeausgangswelle.

Stoßdämpfer: Fahre mit zwei Mann zusammen ca 180Kg und die Stoßdämpfer drücken sich komplett zusammen habe die höchste Einstellstufe eingestellt.
Habt ihr das auch mit den Stoßdämpfern?

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Gruß
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Hallo lucky cruiser

Danke für deine Antwort.
Bist ja ganz gut im Forum unterwegs von den 125ccm bis zur ST7. Begnadeter Schrauber ?

Zwei Probleme die ich aufgeführt habe hatte du ja wohl selber an deiner Maschine erstens Leerlaufanzeige und das zweitens Blinkrelais.

Leerlaufanzeige steigt aus nach längerem fahren ist wohl ein Temperaturproblem den am nächsten Tag ist es weg. Schalter wurde in der Werkstatt gewechselt und man konnte sehen das Risse im Gehäuse waren.

Blinkrelais wurde in der Werkstatt gegen ein Elektronisches Originalteil von Hyosung gewechselt keine Verbesserung, erst als der Kabelbau durchgeschnitten und neu Verkabelt wurde so kein Dauerstrom mehr anlag war das Problem beseitigt.
Du schreibst, es gibt im Zubehör ein Elektronisches Relais was man einbauen kann, könntest ja MSA mitteilen welches, damit die das einbauen und es zu keinen Problemen mehr kommt.

Jetzt zu den anderen Sachen:
Kupplungsschleifen:
Hast du deine Lauscher mal hinsichtlich sensibilisiert?
Kannst ja sani63 eine Antwort geben ob das Geräusch bis heute aufgetaucht ist oder nicht.

Getriebeausgangswelle:
War verbogen da der Zahnriemen ab Werk wohl zu stramm gespannt war.

Stoßdämpfer:
Ich weiß nicht wie du auf 164Kg kommst nach meinem Fahrzeugsein sind es 171Kg aber das nur am Rande.
Bin meisten alleine Unterwegs und ab und zu mit meiner Frau. Da kommen wir zusammen nicht an die 171Kg auch nicht an164Kg. Die Stoßdämpfer waren defekt und wurden anstandslos auf Garantie gewechselt. Was der Vertragshändler zu den Stoßdämpfern gesagt hat kann ich leider hier nicht schreiben.
Nach dem Wechsel, habe ich mich mit jemandem zur Probe der Stoßdämpfer auf das Motorrad gesetzt und sie gingen in die Knie, haben das Gesamtgewicht überschritten wie ich jetzt fest stellen muss 180Kg waren zu fiel.

Gruß
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Re: Erfahrung mit der ST7

Beitragvon lucky cruiser » Mi 12. Dez 2012, 00:50

Die Bewertung, ob ich ein "begnadeter Schrauber" bin oder nicht, überlasse ich gerne anderen. Worüber ich ein bisschen verfüge, ist ein gutes Vorstellungsvermögen (nicht unnütz im I-net) und ein wenig analytisches Denken, was mich befähigt, die in früheren Jahren gewonnenen Eigenerkenntnisse zusammen mit einschlägigen Erfahrungen anderer auf jetzt vorgetragene Phänomene zu übertragen. Die Trefferquote ist nicht unbeachtlich, kann aber noch verbessert werden.

Die Angabe der zulässigen Zuladung entnahm ich . Soweit ich blicken konnte, die einzige weit und breit. Dass sie von der rechnerisch aus den Daten der Zukassungsbescheinigung I ermittelbaren Größe abweicht, mag damit zusammenhängen, dass es in der Republik Österreich andere Zulassungswerte gibt als hierzulande. Doch, wie du schon richtig anmerktest, sind auch 171 kg weniger als 180 kg. Damit hättest du schon auf jeder Polizeikampfwaage verloren.
Ich selbst fahre hin und wieder auch zu zweit und bin der maximalen Zuladung verdammt nahe. Gleichwohl haben die hinteren Federbeine bislang keine Probleme damit gehabt. Sie sind auch nicht durchgeschlagen. Kann, muss aber nicht, mit meiner Fahrweise zu zweit zusammenhängen, aber auch mit dem vorgefundenen Straßenzustand.

Der deutlich vor der Zeit eintretende Zahnriemen-, Zahnriemenscheiben- und Getriebeausgangswellenverschleiß ist nahezu ausschließlich auf überproportionale Beanspruchung zurückzuführen. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Dass Hyosung die Zahnriemen ab Werk sehr straff spannt, ist übrigens bekannt. Auch den Händlern, normalerweise. Fürsorgliches Denken auf Händlerseite ist mir jedoch nur ganz selten begegnet, sodass es kein Wunder ist, dass man dich nicht auf die Existenz einer Sozia angesprochen und den Riemen dann entsprechend lockerer gespannt hätte. Du hast auch nicht dran gedacht. Doch selbst bei "angemessener" Spannung werden die Kraftübertragungsteile der ST die ihnen auferlegte Überbeanspruchung mit ihrem vorschnellen Ende quittieren.

Wie du die ST fährst, weiß ich nicht. Auch allein kannst du ganz schnell dafür sorgen, dass entsprechender Reparaturbedarf entsteht. Ich habe z.B. Leute kennengelernt, denen das Kunststück gelang, eine ENUMA-Kette innerhalb von 10.000 km an ihre Verschleißgrenze zu bringen. Andere wiederum entlockten ihrer schlichten REGINA eine Laufleistung von über 20.000 km. Dein Fahrstil trägt erheblich dazu bei, ob du lange mit den Teilen lebst, oder nur kurz.

Dass man dir das Hyo-Blinkrelais als "elektronisches Originalteil" verkauft hat, ist ein Witz par excellence. An dem Teil ist garnichts elektronisch, es sei denn, man hielte eine dort verbaute Platine mit einigen Lötstellen bereits für Elektronik. Der Hauptteil dieses Aggregats besteht aus einer Kupferspule nach alter Väter Sitte, die, nachdem Strom an ihr angelegt wurde, wie weiland im Physikunterricht veranschaulicht, dank ihres Eisenkerns ein Magnetfeld induziert, das eine Blattfeder bis zur Kontaktaufnahme anzieht und daraufhin den Stromfluss zu den Blinkern herstellt. Mach's auf (es geht sehr einfach) und überzeug' dich selbst. Genau das erzeugt die "Klick-Klack"-Geräusche, nebenbei, hand-made, sozusagen. Wäre es ein elektronisches Relais, wäre es auch beim Blinken stumm wie ein Fisch. Dem "Problem" mit archaischen Amputationen im Kabelbaum zu begegnen, habe ich mich betreffend für zu unelegant erklärt und deswegen ein echtes elektronisches Relais verbaut. Mit dem Ergebnis, dass mein Kabelbaum noch ganz ist, das Relais funktioniert und auch sonst keinen Strom aus dem Akku zieht, wenn es nicht benutzt wird.

Warum ich MSA unmittelbar etwas mitteilen soll, was ich an hiesiger Stelle bereits mitgeteilt habe (hast nicht gut genug recherchiert), ist mir schleierhaft. Im Übrigen sehe ich meinen Daseinszweck nicht hauptsächlich darin, anderen das Denken abzunehmen.

Überhaupt: Wenn ich alles wüsste, was gefragt wird, würde ich meinen Job quittieren und stattdessen - kostenpflichtig - Lösungen anbieten. Vielleicht baue ich mir auch eine Klause im Wald, damit der Guru-Eindruck vollkommen wird. Leider weiß ich auch nicht alles. So ist mir z.B. das von dir recherchierte Problem von Sani63 zwar inhaltlich vertraut, einer Lösung bin ich deswegen noch nicht nähergekommen. Er, Sani63, schob es auf die Kupplung, du die bei dir hörbaren Geräusche wohl auch, allerdings war in deinem obigen Beitrag von Kupplungsgeräuschen nicht die Rede, sondern nur von "Geräuschen, deren Ursachen nicht bekannt seien". Wie auch immer, sowohl damals auch heute komme ich mit meinem Problemlösungsansatz an einem bestimmten Umstand nicht vorbei: Motorräder haben - in aller Regel, auch die Hyos - eine Nasskupplung. Wie können Kupplungsbeläge, wenn sie nass ist, beim Anfahren Schleifgeräusche verursachen? Das ist aus meiner Sicht nur dann erklärbar, wenn die Kupplung trocken ist, also kein Öl vorhanden ist. Ich spiele jetzt nicht alle denkbaren Möglichkeiten durch, etwa die, dass jemand statt Motorradöl Salatöl eingefüllt hat. Selbst das sollte zumindest für Nässe sorgen, auch wenn damit ein Fortkommen nicht lange anhalten dürfte. Andererseits ist mir bekannt, dass es ausgesprochen schwierig ist, Geräusche bestimmter, einander überlagernder Frequenzbereiche - zu denen neben Quietsch- auch Schleifgeräusche zählen - eindeutig einer Quelle zuzuordnen, außer, man nutzt ein Stethoskop. Für mich war also immer fraglich, ob das von Sani63 beschriebene Geräusch tatsächlich aus dem Kupplungsbereich stammt.
Ich habe in diesem Jahr auch bei meiner Geräusche gehört, deren Quelle ich nicht zuordnen konnte. Sie traten nur beim Anfahren auf, verschwanden danach sofort und ließen weitere Ursachenforschungen dadurch nicht zu. Erst beim nächsten Mal habe ich die Mühle sofort angehalten und den Motor ausgemacht. Ein leichtes Schieben nach vorne erzeugte das Geräusch erneut, es war sogar wiederholbar. Erst dann kam ich drauf, dass das Geräusch vom Zahnriemen erzeugt wurde, der irgendwo gegen irgendwas rieb, wo er normalerweise nichts zu reiben hatte. Die bereits beschriebene Behandlung mit Ballistol ergab sofortige Geräuschminimierung auf Null. Bis heute.

Ob es sich bei Sanis und "meinem" Geräusch um ein und dasselbe handelt, vermag ich nicht herauszufinden. Meine Kristallkugel hat zudem Urlaub.

Zu guter Letzt lege ich gewissen Wert auf die Feststellung, dass ich einem antiquierten Blinkrelais, das sich mit Dauerplus nicht lange harmonisch verträgt sowie einem Seitenständerschalter, der sich hin und wieder die Freiheit nimmt, nicht das zu tun, was er eigentlich tun sollte, nicht gestatte, sich auch nur ansatzweise in die Nähe dessen zu bewegen, was ich unter einem Problem verstehe. Das kann natürlich jeder sehen, wie er mag.

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Re: Erfahrung mit der ST7

Beitragvon STL » Mi 12. Dez 2012, 09:34

... darf ich mal ganz kurz? ;)

habe meine "Praline" nun schon 2,5 jahre und mittlerweile ca. 12.000 km runter gespult, kann also daher auch was dazu beitragen:

- blinkrelais
schon 3 mal ausgefallen und immer vor dessen Austausch (ja, ich habe noch eins im kasten liegen) hat es wieder funktioniert.

- tankanzeige
einfach ignorieren. ich fahr nach tages-km-zähler

- schleifen/quietschen kupplung (??)
sollte es sich hier um das allg. bekannte kupplungskreischen beim anfahren handeln, dann ist keine echte lösung in sicht.
laut msa-weiden (werkstatt-schrauber) hat man schon einiges probiert, aber alles ohne erfolg.
ist auch kein spezifisches st7-problem und taucht auch bei anderen modellen auf.
meine temporäre lösung: gefühlvolles anfahren

- leerlaufanzeige / seitenständer
problem bei mir (noch) nicht aufgetaucht

... weiter machen! ;)
Glück Auf!
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Re: Erfahrung mit der ST7

Beitragvon lucky cruiser » Mi 12. Dez 2012, 21:15

*freu* ... dachte schon, ich muss hier alles alleine machen ... :D
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Re: Erfahrung mit der ST7

Beitragvon DFFD » Do 13. Dez 2012, 21:39

Melde mich auch wieder.

Ich muss sagen das hier im Forum gefällt mir sehr gut. Klasse Diskussion.
Währe schön sich mal zu Treffen zu einem allgemeinen Erfahrungsaustausch denn man lernt nie aus.

Interresant ist das der Zahnriemen ab Werk sehr straff gespannt ist, war meinem Händler wohl nicht bekannt, aber das ich mit Sozius fahre wohl.

Da ich ein wenig von der Materie verstehe werde ich mal versuchen die Zahnriemenspannung nachzurechnen falls ich an alle Angaben kommen kann. Normalerweis wird im Maschinenbau die Zahnriemenspannung berechnet und dann mit einem Messgerät kontrolliert. Vielleicht ist es bei Motorrädern ja anders. Wie man im Forum nachlesen kann wird von 10 bis12mm Durchhang geschrieben werde dieses nach dem Wechsel der Zahnriemenscheiben und Zahnriemen Kontrollieren nicht das die Werkstatt zu stramm gespannt hat.

Das die Getriebeausgangswelle durch zu hohe Beanspruchung sich verbog, schließe ich aus.
Mein Fahrstiel ist verhalten habe mir die andere Software aufspielen lassen, damit der Lastwechsel nicht so stark ist und dadurch die Beanspruchung minimiert wird.

Mit dem schleifen/quietschen der Kupplung bereit mir Sorgen da es ein Hyo- Problem ist. Welche anderen Bauteile werden dadurch mit in Leidenschaft gezogen. Das ist die große Frage und wie lange halten diese. Sobald der Motor warm ist kommt dieses Geräusch nicht mehr zustande.

Das Blinkrelais ist wohl auch ein Hyo- Problem den auf Nachfrage beim Händler der mehrer ST7 Verkauft hat, alle wurden neu Verkabelt.

Aber das sind Sachen die hier zu genüge geschrieben wurden.

Werde mal abwarten was als nächstes defekt ist. Saisonstart dauert aber noch sooooo lange.

Gruß
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Re: Erfahrung mit der ST7

Beitragvon lucky cruiser » Do 13. Dez 2012, 23:46

DFFD hat geschrieben:(...) Das die Getriebeausgangswelle durch zu hohe Beanspruchung sich verbog, schließe ich aus (...)
Aha. Und warum? Einfach so? Was denkst du stattdessen? Materialfehler?
Ob deine Kenntnisse aus dem Maschinenbau 1:1 auf Motorräder übertragen werden können, kann ich nicht beurteilen. Sind Lastwechsel auch bei stehenden Maschinen ein Kriterium, könnte ich mir das vorstellen.

Kupplungsgeräusche habe ich definitiv keine. Jedenfalls keine, die mich beunruhigen würden. Wäre wirklich mal an einem akustischen Beispiel interessiert. Komme mir langsam wie ein Blinder vor, der über Farben reden soll ...

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Re: Erfahrung mit der ST7

Beitragvon t.h.p.g. » Fr 14. Dez 2012, 15:06

Hallo!

Hatte eine GV 650 i, hab ich verkauft, da zu viele Probleme auftauchten.
Apropos Zahnriemen.. mein Zahnriemen war nach 4500 KM kaputt. Danach hat er 13500 KM ohne Probleme gehalten. Hatte leider bis dato noch keine Erfahrung mit diesem Antrieb.
Der Riemen war ebenfalls viel zu stramm, der Händler sagte mir ,dass wäre immer so und es gibt keinen Hinweis, dass bei der Auslieferungsinspektion unbedingt darauf zu achten ist.
Einfach unprofessionell von Hyosung. Die Überladung von 25 KG darf keine Rolle spielen. Die Federbein sind einfach nur schwach und schlecht ( Eigene Erfahrung bei Fahren mit Sozia und Gepäck ).
Fahre jetzt eine Honda, die auch 30 KG überladen ist( Sozia und Gepäck incl. ), macht keine Probleme. Das dadurch ein Zahnriemen oder so kaputt geht, oder die Federbeine dann durchschlagen MÜSSEN, ist nicht wirklich eine Profi Aussage.
Dann wären verdammt viele Motorräder immerwährend defekt. ( Wohlstand lässt grüssen, zähl mich selbst zu den Kräftigen ).

Schöne Grüsse

Tom
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Re: Erfahrung mit der ST7

Beitragvon lucky cruiser » Fr 14. Dez 2012, 19:28

Ah, bei solchen Statements geht mir das Herz auf 8-) Anstatt zuzugeben, sich einfach das für das eigene Wohlstandsgewicht ungeeignete Mopped gekauft zu haben (und damit eigene Fehler einzuräumen), wird gnadenlos auf Wirkungen eingedroschen, die selbst verursacht wurden und auf Material geschimpft, das in Summe ja dazu beiträgt, dass das Mopped preiswert zu haben ist :resp:

Dass der Händler keinen "Hinweis" kennt, den Zahnriemen bei der Auslieferungsinspektion auf korrekten Zug zu prüfen, glaube ich ihm. Aber erstens widerlegt das nicht, dass der Zahnriemen ab Werk sehr straff gespannt ist (bestätigt es vielmehr) und zweitens sprach ich weiter oben von "Fürsorge", nicht von Plan. Den meisten Händlern, die ich kennen gelernt habe, waren solche fürsorglichen Gedanken ziemlich wurst (umso rühmlicher die Ausnahmen. Hege und pflege sie, auf dass sie in Ehren ergrauen). Zur Ehrenrettung muss ich anführen, dass die meisten der Kunden später auch mit den abenteuerlichsten Geschichten ankamen, weswegen was kaputt gegangen sei. Hätten sich die Händler diese Geschichten ernsthaft zu Gemüte geführt, wären sie mit Sicherheit reif für die Klapse.

Die Ansage: "25 Kilo mehr darf keine Rolle spielen" fällt für mich unter die Kategorie "weil nicht sein kann, was nicht sein darf". Eine Fettleber kommt ja auch nicht vom Saufen. Oder hat jemand Fettaugen auf Bier, Wein oder Schnaps schwimmen sehen ... ?

Greets
Lucky, der jetzt erstmal 'nen Schnaps braucht. Fettfrei, natürlich ...
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