250 GTi




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250 GTi

Beitragvon gruber15 » Mo 1. Apr 2013, 10:11

Bekomme dieser Tage eine neue 250 GTi
Ich habe ich nun eine Frage ...
Hat jemand Erfahrung mit einer neuen 250 GTi, so wegen einfahren und wie man die Maschiene in groben und Ganzen behandelt.
Es ist mein erstes neues Motorrad...
Danke im vorraus..
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Re: AW: 250 GTi

Beitragvon 88erFloW » Mo 1. Apr 2013, 10:17

Ich würds die ersten kilometer nicht übertreiben mit dem hochdrehen...

Ansonsten Inspektionen einhalten...
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Re: 250 GTi

Beitragvon Guido.M » Mo 1. Apr 2013, 10:36

Beim Kauf bekommst du ein Bedienungsanleitungs Service Heft ausgehändigt,lese es aufmerksam durch bevor du deine ersten Touren startest !
Die ersten 1600Km ist es dir untersagt mit Vollgas zu fahren,halte dich penibelst daran ! Mehr als 3/4 Gas könnte dir den Spaß auf dauer mit deiner neuen Maschine schnell verderben !
Das gleiche gilt für untertouriges Fahren unter 3000U/min mag der V2 überhaupt nicht,das wirst du schnell merken ;)
Ein schlagen und klopfen mit starken Ruckeln werden dich in den ersten Km ständig begleiten aber du wirst dich schnell ans rechtzeigtige schalten gewöhnen :mrgreen:
Die GT ist ne Zicke und es liegt an dir ihr manieren beizubringen :mrgreen:
Viel Spaß mit deiner neuen GT 250 :moped:
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Re: 250 GTi

Beitragvon Griff » Mo 1. Apr 2013, 11:44

... immer schön warmfahren, ganz wichtig gerade bei unseren "Zicken". Kannst Dir ja nen Öltemperaturdirektanzeiger (uff, langes Wort)
kaufen und dann bis 60 Grad chillig angehen lassen !!!
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Re: 250 GTi

Beitragvon lucky cruiser » Mo 1. Apr 2013, 12:34

Nach den zutreffenden Darstellungen des "Wie" ergänze ich mal zum "Warum". Es ist für mich z.B. nicht unwichtig, den Grund für ein bestimmtes Tun oder Lassen zu kennen. Habe ich den verstanden und verinnerlicht, fällt mir die Umsetzung leichter ;)

Obwohl das Einfahren eines neuen Motors heutzutage schon fast aus der Mode gekommen und bei Automotoren aufgrund hochpräzise hergestellter Bauteile tatsächlich nicht mehr unbedingt erforderlich ist, ist dies bei einem Motorradmotor (noch) anders. Die Teile weisen auch ihre Präzision auf, klar, aber sie ist nicht so perfekt wie es erforderlich wäre, um gleich mal "loszulegen". Die Baugruppen wollen und müssen sich vielmehr erst aufeinander einstellen. Der Begriff "einschleifen" passt fast noch besser. Das betrifft alle miteinander in Kontakt stehenden beweglichen Teile (und davon gibt's eine Menge) und geschieht schonend effektiver als mit Gewalt. Im Gegenteil können durch allzu forsche oder zupackende Motornutzung Schäden entstehen, die sich ungünstig auf die Lebensdauer des Aggregats auswirken. Blöderweise bemerkt man sie erst dann, wenn's zu spät ist. Es ist also sehr von Vorteil, sich an die Einfahrvorschriften zu halten, auch wenn es schwerfällt. Einschließlich des erforderlichen Ölwechsels.

Dass ein Motor durch forscheres Einfahren als vorgeschrieben zu einem Mehr an Leistung gebracht werden kann, hilfsweise "besser" läuft, kann getrost ins Reich der Mythen und Sagen gesteckt werden.

Der Hinweis auf das erforderliche Warmfahren, worunter im Prinzip eine zurückhaltende Fahrweise auf den ersten Kilometern zu verstehen ist, ist ein Verhalten, das über die Einfahrzeit hinaus wichtig und ernst zu nehmen ist. Egal bei welchem Motor welchen Herstellers. Es garantiert nicht, dass es zukünftig keine technischen Defekte gibt, reduziert jedoch die Wahrscheinlichkeit ihres Eintreffens auf das statistisch durchschnittliche Maß.
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Re: 250 GTi

Beitragvon gruber15 » Di 2. Apr 2013, 18:31

lucky cruiser hat geschrieben:Nach den zutreffenden Darstellungen des "Wie" ergänze ich mal zum "Warum". Es ist für mich z.B. nicht unwichtig, den Grund für ein bestimmtes Tun oder Lassen zu kennen. Habe ich den verstanden und verinnerlicht, fällt mir die Umsetzung leichter ;)

Obwohl das Einfahren eines neuen Motors heutzutage schon fast aus der Mode gekommen und bei Automotoren aufgrund hochpräzise hergestellter Bauteile tatsächlich nicht mehr unbedingt erforderlich ist, ist dies bei einem Motorradmotor (noch) anders. Die Teile weisen auch ihre Präzision auf, klar, aber sie ist nicht so perfekt wie es erforderlich wäre, um gleich mal "loszulegen". Die Baugruppen wollen und müssen sich vielmehr erst aufeinander einstellen. Der Begriff "einschleifen" passt fast noch besser. Das betrifft alle miteinander in Kontakt stehenden beweglichen Teile (und davon gibt's eine Menge) und geschieht schonend effektiver als mit Gewalt. Im Gegenteil können durch allzu forsche oder zupackende Motornutzung Schäden entstehen, die sich ungünstig auf die Lebensdauer des Aggregats auswirken. Blöderweise bemerkt man sie erst dann, wenn's zu spät ist. Es ist also sehr von Vorteil, sich an die Einfahrvorschriften zu halten, auch wenn es schwerfällt. Einschließlich des erforderlichen Ölwechsels.

Dass ein Motor durch forscheres Einfahren als vorgeschrieben zu einem Mehr an Leistung gebracht werden kann, hilfsweise "besser" läuft, kann getrost ins Reich der Mythen und Sagen gesteckt werden.

Der Hinweis auf das erforderliche Warmfahren, worunter im Prinzip eine zurückhaltende Fahrweise auf den ersten Kilometern zu verstehen ist, ist ein Verhalten, das über die Einfahrzeit hinaus wichtig und ernst zu nehmen ist. Egal bei welchem Motor welchen Herstellers. Es garantiert nicht, dass es zukünftig keine technischen Defekte gibt, reduziert jedoch die Wahrscheinlichkeit ihres Eintreffens auf das statistisch durchschnittliche Maß.
Recht Recht Herzlichen Dank!!

Griff hat geschrieben:... immer schön warmfahren, ganz wichtig gerade bei unseren "Zicken". Kannst Dir ja nen Öltemperaturdirektanzeiger (uff, langes Wort)
kaufen und dann bis 60 Grad chillig angehen lassen !!!
Herzlichen Dank!

Griff hat geschrieben:... immer schön warmfahren, ganz wichtig gerade bei unseren "Zicken". Kannst Dir ja nen Öltemperaturdirektanzeiger (uff, langes Wort)
kaufen und dann bis 60 Grad chillig angehen lassen !!!
Danke....grins....

Guido.M hat geschrieben:Beim Kauf bekommst du ein Bedienungsanleitungs Service Heft ausgehändigt,lese es aufmerksam durch bevor du deine ersten Touren startest !
Die ersten 1600Km ist es dir untersagt mit Vollgas zu fahren,halte dich penibelst daran ! Mehr als 3/4 Gas könnte dir den Spaß auf dauer mit deiner neuen Maschine schnell verderben !
Das gleiche gilt für untertouriges Fahren unter 3000U/min mag der V2 überhaupt nicht,das wirst du schnell merken ;)
Ein schlagen und klopfen mit starken Ruckeln werden dich in den ersten Km ständig begleiten aber du wirst dich schnell ans rechtzeigtige schalten gewöhnen :mrgreen:
Die GT ist ne Zicke und es liegt an dir ihr manieren beizubringen :mrgreen:
Viel Spaß mit deiner neuen GT 250 :moped:
Danke

88erFloW hat geschrieben:Ich würds die ersten kilometer nicht übertreiben mit dem hochdrehen...

Ansonsten Inspektionen einhalten...
Danke
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Re: 250 GTi

Beitragvon GT Fan » Di 16. Apr 2013, 15:38

Nicht zu vergessen ist, das die meisten Hersteller bei der Auslieferung neuer Mopeds nur "minderwertiges" Öl in die Motoren einfüllen. Dies soll das von Lucky genannte Einschleifen der Teile verbessern. Deswegen ist der erste Ölwechsel beim Moped sehr wichtig!

PS @gruber: Habe deine 5 Beiträge mal zu einem zusammengefasst. ;)
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Re: 250 GTi

Beitragvon Cardillac » Do 25. Apr 2013, 18:51

Als ich meine neue 250-GTi abholte, stank der Motor nach einigen Kilometern infernalisch nach Lösungsmitteln. Ich schließe daraus, dass der Lack, mit dem der Motor überzogen ist, vorher noch nie heiß war. Mit anderen Worten: Der Motor war noch nie gelaufen, auch nicht zum Testen in der Fabrik.

Ob die Einfahrzeit tatsächlich 1600 km betragen muss, würde ich aber bezweifeln. Einfahren muss man eigentlich nur die Kolbenringe. Das soll angeblich nach 200 Kilometern geschehen sein. Auch im Getriebe läuft sich natürlich was ein, und die meisten Metallspäne zu Beginn kommen von dort. Aber dieses Einlaufen ist an keine Fahrregeln gebunden. Man sagt, die behutsame Fahrweise der Einlaufzeit würde deshalb gedehnt, um frühzeitige Regressansprüche abzuwehren und technisch sei es angeblich in der vorgeschriebenen Länge nicht notwendig.
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Re: 250 GTi

Beitragvon Winterberger » Do 25. Apr 2013, 21:16

@Cardillac

Der Motor ist nicht "lackiert" im Sinne von Farbe drauf und gut.
Lack ist schon drauf, der braucht aber auch mehrere Wochen bis
der nicht mehr riecht! Dafür ist er eben Hitzebeständig.

Und zum Einfahren: Moderne Motoren brauchen kein Einfahren im Sinne der
"guten alten Schule"! Wie Du schon richtig bemerktest sind die Kolbenringe
nach wenigen KM eingeschliffen. Aber es geht um die ganzen anderen Lager.
Wir fahren keine Horex, KTM oder MV. Wir fahren nunmal "Stangenware"!

Bitte mich jetzt nicht steinigen liebe Forengemeinde, aber es ist nunmal so.

Die Masshaltigkeit in diesem Preissegment entsprechen nunmal nicht der
der Premiumklasse! ALSO lieber ein paar Km mehr "einfahren" und vielleicht
am Anfang mal einen Ölwechsel vorziehen oder zwischenschieben. Kostet nicht
die Welt und belohnt sich mit langer Standzeit und Fahrspass.

Ich habe das bei ALLEN meinen Maschinen seit 25 Jahren so gemacht.
Und keine ist wegen Spähnen oder Lagerschäden gestorben!

Wichtig ist auch den Motor immer schön warm zu fahren!
Im Unteren Drehzahlband und kein Vollgas die ersten 20 km.

JAAAAA ich weiß die meisten fahren ihre Karre NUR 5 oder 10 km warm
mit der Begründung das das doch wohl reicht. Reicht es eben nicht.
Je ruhiger Du es angehen läst umso länger hält das Fahreisen.

In diesem Sinne gute Fahrt.

LG Andreas :moped:


PS: Für die Hghtech Super Premium Crack Öl Fahrer: DAS Zeug bringt nichts in unsern Möpps
und kann sogar schaden!!!!!!!! HC Synthese geht schonmal garnicht bei den Gasern!!!
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Re: 250 GTi

Beitragvon lucky cruiser » Do 25. Apr 2013, 22:11

Einfahren ist Religion, Öl ist Religion, Sprit ist Religion.
Sich auf den Allerhöchsten zu berufen, killt alle Gegenargumente.
Wer meint, dass Kolbenringe nach 200km (wie gefahren?) eingeschliffen sind, glaubt auch nur, dass er recht hat.
Und kann leicht reden, da er weder weiß, was eingeschliffen heißt, noch wie das aussieht, noch wie es vielleicht eher sein müsste.
Er redet als Blinder von der Farbe.
Wer zerlegt schon seinen Motor alle paar 100 km um nachzuschauen, ob er's vielleicht ab jetzt wagen kann mit dem Gasgeben. Gestützt worauf?
Sowas kann eigentlich nur der sagen, der nur ein Modell fährt, das am besten nur ein und penibel Statistiken führt. Wer macht das schon?
Soviel Kumpel kann man garnicht haben, wie Meinungen vorhanden sind.

Wer seine Ölwechsel selbst macht, und sich auch sonst gerne mal die Hände schmutzig, entdeckt einiges. Zum Beispiel, dass es immer Späne gibt.
Egal, welches Öl man fährt. Egal, zu welchem Intervall. Hat jemand schon gemessen, wieviel es sind, fahre ich schonend ein und wieviel, mach' ich's nicht? Siehste ...
Am Ende gewinnt der, dessen Maschine läuft. Die meisten laufen deswegen lange, weil sie schonend behandelt wurden.
Paracelsus gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift.

@Winterberger
Warum sind HC-Öle nichts für Vergasermodelle von Hyo oder anderen?
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