Gt 125 r Zlynderkopf abdichten




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Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon franzfranz » Di 30. Dez 2014, 22:15

Ich grüße euch Jungs und Mädels !

ich hab eine Frage und zwar mein hinterer Zylinderkopf ist undicht und da wollte ich wissen wie ich vorgehen soll? kann ich den tank einfach runter nehmen und "abstöpseln" oder muss ich da noch was abklemmen das mir der sprit net ausläuft ? ( oh man die frage war mir schon peinlich :D ) Oder geh ich da komplett falsch ran ? Muss ich den motor ausbauen um den Kopf abzudichten ? Ich habe ausßerdem endeckt das da der Vorbesitzer schonmal was mit SILIKON geklebt hat.. reicht es da das abzmachen und neu zu verkleben oder muss eine neue Dichtung ran ? ich hoffe ihr könnt mir helfen habe nämlichangst das ich damit nicht durch den tüf komme :(

lg Franz , lasst es morgen ordentlich krachen, feiert schön und einen guten Rutsch wünsche ich euch !
Wenn man rechts dreht, wird die Landschaft schneller ! :D
franzfranz
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von Anzeige » Di 30. Dez 2014, 22:15

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Re: Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon Potato » Mi 31. Dez 2014, 16:24

Bevor man irgendetwas wegen Undichtigkeit zerlegt, sollte erst festgestellt werden was genau undicht ist. Dazu alle Bauteile reinigen und Probelauf durchführen.

Irgendwo Silikon draufzuschmieren, außerhalb vom Badezimmer, bringt gar nichts. So etwas zeugt von handwerklichen Ungeschick und Unwissenheit.....
Potato
 

Re: Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon lucky cruiser » Fr 2. Jan 2015, 14:20

Der Begriff "Handwerk" im kausalen Zusammenhang mit "undichtem Zylinderkopf" und "Silikon" verbietet sich schon aus Ehrschutzgründen dem Handwerk gegenüber.
Darauf, Undichtigkeiten im Motorbereich mit Silikon abzudichten, kommt nur einer, der weder von Handwerk, noch von Materialien auch nur den blassesten Schimmer hat.

Ein Zylinderkopf hat jedoch mehrere Dichtungen und demzufolge auch mehrere Möglichkeiten, "undicht" zu werden. Ist die Undichtigkeit im oberen Bereich des Zylinders, wäre die Beseitigung des Übels verhältnismäßig einfach; sie wird jedoch erheblich aufwändiger, befindet sie sich im unteren Bereich, da dann eine neue Zylinderkopfdichtung erforderlich sein könnte. In diesem Fall befindet sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit jedoch auch Öl im Kühlkreislauf, was durch einen simple Kühlflüssigkeitsbetrachtung schnell und mit bloßem Auge feststellbar ist. Sie darf nicht "brackig" sein, sondern - trotz Färbung - klar wie Wasser.
Um die Zylinderkopfdichtung zu wechseln, ist allerdings die Demontage des gesamten Zylinderkopfes einschließlich des Ventiltriebs vonnöten, eine Arbeit, die profunde Fachkenntnisse voraussetzt und die man im Falle deren Fehlens besser einer Werkstatt überlässt. Unerschrockene Vorgehensweise ist oft ein Indiz für Ahnungslosigkeit, ersetzt jedoch keine Fachkenntnisse. Der Einfachheit halber gehe im Folgenden nur von der Prüfung der Ventildeckeldichtung(en), ggfs. deren Ersatz, aus. Diese Aufgabe ist auch durch einen interessierten Laien durchführbar, sofern er geeignetes Werkzeug hat und etwas mehr drauf hat, als nur Schrauben von Nägeln unterscheiden zu können.

Vor dem eigentlichen Wechseln ist/sind die Leckstelle(n) präzise aufzuspüren. Dies setzt eine akribische Suche nach ihnen voraus. Öl in Bereichen zu lokalisieren, wo es nichts zu suchen hat, ist nicht zielführend im Sinne der Ursachenforschung. Öl hat nämlich die Eigenschaft, kriechen zu können. Man meint sehr schnell, die undichte Stelle dort zu vermuten, wo sich am meisten Siff befindet. Das ist keineswegs immer der Fall. Die Stelle mit dem meisten Siff ist oft nur die "Sammelstelle", wo sich das andernorts ausgetretene Öl aufgrund der Schwerkraft und begünstigt durch die Motorwärme hinbegeben hat. Daher ist vor Beginn jeder Suchforschung A und O der Lecksuche die Herstellung von Sauberkeit im gesamten Bereich. Da hat Potato völlig Recht. Und zwar auch dann, wenn man das Leck gefunden zu haben meint. Warum? Es könnte sich ja nicht um die einzige Leckstelle handeln. Da sich gerade im 125er-Bereich viele Ahnungslose tummeln, die häufig neben nicht vorhandenen technischen Kenntnissen auch nicht die finanziellen Mittel haben, sich erforderliche Ersatzteile zu beschaffen oder in Folge ihrer Ahnungslosigkeit meinen, es ginge auch ohne sie, gehe ich bei Beschreibungen wie oben zu sehen inzwischen immer vom worst case aus. In diesem Fall davon, dass eine der Ventildeckeldichtungen völlig fehlt oder nur noch in Fragmenten vorhanden ist, deren Lücken eben mit jenem Badezimmerwerkstoff geschlossen werden sollten. Würde mich nicht wundern, wäre es so.

Ob zur Demontage des betreffenden Ventildeckels auch eine Demontage des Tanks erforderlich ist, weiß ich im Augenblick nicht, gehe aber stark davon aus. Um ihn, den Tank, zu demontieren, ist die Schlauchverbindung zur Benzinpumpe zu lösen. Habe vor Beginn meiner Schreiberei vergessen nachzugucken, ob das Modell eine Injektoren- oder eine Vergasermaschine ist. Im letzten Fall ist das Abziehen des Schlauchs vom Benzinhahn keine große Wissenschaft, außer, der Schlauch sitzt allzu fest auf dem Zapfen. Bevor ich rohe Gewalt anwende und Gefahr laufe, mehr kaputt zu machen als nötig, mache ich in solchen Fällen kurzen Prozess bzw. "schnipp-schnapp". Die spätere Verlegung neuen Schlauchmaterials hat noch keinem Hobel ernsthaft Schaden zugefügt und die Amputation hat den charmanten Vorteil, dass man einfach schneller zur eigentlichen Arbeit vorankommt. Handelt es sich dagegen um eine Benzinpumpe, ist die Aufgabe etwas kniffliger, vor allem, wenn man nicht weiß, wie der vorhandene Anschluss auf dem Pumpenstöpsel sitzt bzw. auf ihm befestigt ist. Den sollte man sich daher vorher auf einer Sprengzeichnung genau ansehen, zumal man blind arbeitet, will man ihn abziehen. Im Grunde ist das ein Schnellverschluss mit einer Art Snappervorrichtung. Die Snapper sitzen in Aufnahmen des Pumpenzapfens. Sie müssen beim späteren Wiederanstöpseln hörbar einrasten. Beim Abziehen ist Vorsicht geboten, denn der Pumpenzapfen besteht nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff, bricht daher sehr leicht ab. Sich nur deswegen eine neue Pumpeneinheit im Wert von ca. 180 Euros zulegen zu müssen, ist nicht erstrebenswert. Ich spreche da aus Erfahrung :shock: Also auch hier im Zweifel eher "schnipp-schnapp" und sich die Sache später in Ruhe und im Sitzen betrachten.

Dass die Trennung von Schlauch und Stopfen bzw. Anschluss immer mit dem Verlust von Sprit einhergeht, ist unvermeidlich. Sich vor Beginn der OP ein saugfähiges Tuch über benetzbare Teile zurecht zu legen, ist daher nicht nur empfehlenswert, sondern auch umsichtig und erspart manche spätere Mühe. Ist der Tank entfernt, kann man sich nach Ausbau der Zündkerze an die Demontage des Zylinderkopfdeckels begeben und sieht dann genauer. Silikonentferner gibt's im einschlägigen Zubehörhandel oder im Baumarkt, Bremsen- oder Kaltreiniger entfernen Ölreste, Gummihandschuhe schützen die eigene Haut. Sich vor Beginn der Arbeiten vorsorglich neues Dichtungsmaterial zu besorgen, ist selbstverständlich. Ist nach anschließendem Zusammenbau aller Bauteile immer noch eine Leckage feststellbar, sind weitere Maßnahmen unumgänglich, die dann aber erheblich mehr Aufwand bedeuten und neben Messmöglichkeiten der Oberflächengüte einer planen Fläche auch schrauberisches Geschick.

Übrigens: Der "TÜV" schreibt sich nur dann mit "F" am Ende, wenn das Wort "Verein" auch mit diesem Buchstaben beginnt. Was - Gottseidank - noch nicht der Fall ist ;) Und mit Rücksicht auf die gleichfalls prüfberechtigte "DEKRA" böte sich als - sogar berechtigterweise - angstmachende Vorstellung die (nicht als Silbe ausgesprochene) Abkürzung "HU" an, worunter schlicht die turnusgemäß vorgeschriebene technische "Hauptuntersuchung" eines Kraftfahrzeuges zu verstehen ist.
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Re: Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon lucky cruiser » Fr 2. Jan 2015, 17:04

Gewisse, erst in der Nachlese entdeckte, Ungenauigkeiten muss ich wegen fehlender Korrekturmöglichkeit auf diese Weise richtig zu stellen versuchen.

2. Absatz: Ein Zylinderkopf hat nur eine Dichtung, nicht mehrere. Und zwar die "halsseitig" vorhandene Zylinderkopfdichtung. Gemeint habe ich hier und kurz darauf den kompletten Zylinder.

Vorletzter Absatz: Wenn ich schon ankündige, meine Betrachtungen lediglich den Ventildeckeldichtungen zu widmen, sollte ich sie auch stringent durchführen und nicht plötzlich vom "Zylinderkopf" sprechen. Gemeint ist hier also der Ventildeckel.

Weitere Unsauberkeiten (unkorrekte Satzbildung, an einer Stelle ein fehlendes Pronomen und so dies und jenes andere, was ich jetzt anders formuliert hätte) sind - soweit ich sehen kann - lediglich redaktioneller Art. Es sei denn, ich werde eines Besseren belehrt. Ich bitte sie dennoch zu entschuldigen. War ein wenig in Eile.
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Re: Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon franzfranz » Fr 2. Jan 2015, 17:19

ich danke dir für diesen bereichernden Aufsatz ! War wirklich sehr informativ ! bin nun schon seit 2 tagen an der lecksuche kann aber kein Leck finden .. zum heulen ich denke ich werde vorsorglich alle dichtungen erneuern und dann nochmal schauen :) nochmal danke !

lg franz
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Re: Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon Haya-Olaf » Fr 2. Jan 2015, 18:56

franzfranz hat geschrieben:ich danke dir für diesen bereichernden Aufsatz ! War wirklich sehr informativ ! bin nun schon seit 2 tagen an der lecksuche kann aber kein Leck finden .. zum heulen ich denke ich werde vorsorglich alle dichtungen erneuern und dann nochmal schauen :) nochmal danke !

lg franz

Hi franz

Öl geht manchmal seltsame Wege. Oft liegt der Ort der größten Verschmutzung nicht mal annähernd dort, wo die Undichtigkeit ist. Bevor Du unnötiger Weise Dichtungen wechselst, was ggf. andere Schäden verursacht (ein Kumpel von mir glaubte auch mal, es reicht einfach, die Steuerkette nur so wieder aufzulegen...wer braucht schon OT-Marker :stupid: ), mach bitte eine gründliche Undichtigkeitssuche, wie oben beschrieben. U.U. ist nur irgendwo eine Leitung undicht oder ein Dichtring rott.

D.h. besser 5 Stunden Suche, 15min Montage und 2 Euro Kosten. Als 10min Suche, 6 Stunden Montage und 300 Euro Kosten. Wobei dabei der Fehler u.U. immer noch nicht behoben ist............z.B. durch verzogenen Zyl.-Kopf.

Gruß
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Re: Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon franzfranz » Do 8. Jan 2015, 01:01

ich konnte mich ne weile nicht mit meinem schatz beschäftigen aber wo ich heute mal wieder geschaut habe dachte ich ich werde irre .. kann es sein das öl bei der zündkerze austritt ? ist definitiv kein sprit und in der vertifung der zündkerze am zylinderkopf ist nen richtiger see... diese suche macht mich langsam irre

lg franz
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Re: Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon lucky cruiser » Do 8. Jan 2015, 07:34

Selbstverständlich kann Öl im Zündkerzengewinde austreten. Die Zündkerze hat nicht nur die Aufgabe, das Kraftstoff-/Luftgemisch zu entzünden, sondern auch das für sie bestimmte Loch im Brennraum hermetisch abzudichten. Da dort zum Zeitpunkt der Explosion ein rund 10-facher atmosphärischer Überdruck herrscht, führt eine nicht dicht schließende Kerze zum Austritt von Sprit und Öl. Ersterer verdunstet rasch, letzteres bleibt.

Ursache ist sehr häufig ein ausgelutschter Dichtring. Folge zu häufigen Aus- und Einbaus. Kerze raus, Gewindebereich des Zylinders mit Waschbenzin oder Bremsenreiniger säubern, auf plane Fläche des Dichtringsitzes achten, neue Kerze mit vorgeschriebenem Drehmoment einsetzen, Problem im Regelfall gelöst.
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Re: Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon Haya-Olaf » Do 8. Jan 2015, 12:46

lucky cruiser hat geschrieben:Selbstverständlich kann Öl im Zündkerzengewinde austreten. Die Zündkerze hat nicht nur die Aufgabe, das Kraftstoff-/Luftgemisch zu entzünden, sondern auch das für sie bestimmte Loch im Brennraum hermetisch abzudichten. Da dort zum Zeitpunkt der Explosion ein rund 10-facher atmosphärischer Überdruck herrscht, führt eine nicht dicht schließende Kerze zum Austritt von Sprit und Öl. Ersterer verdunstet rasch, letzteres bleibt.

Ursache ist sehr häufig ein ausgelutschter Dichtring. Folge zu häufigen Aus- und Einbaus. Kerze raus, Gewindebereich des Zylinders mit Waschbenzin oder Bremsenreiniger säubern, auf plane Fläche des Dichtringsitzes achten, neue Kerze mit vorgeschriebenem Drehmoment einsetzen, Problem im Regelfall gelöst.

.......und manchmal reißen die Zylinder am Zündkerzengewinde ein. Das mag zum Teil an nicht so tollem Material liegen, i.d.R. aber daran, dass jeder 2. Schrauber meint, er hat goldene Finger und Drehmomentschlüssel sind nur was für Vollpfosten.

Versuch es mal mit neuer Kerze (incl. einem neuen Dichtring) und korrektem Drehmoment. Wenns dann noch pullert, Prüfung des Kopfs beim Fachmann (Motorenwerkstatt). Vermutlich gibts dann Helicoil, wenn der Riss nicht zu tief ist.

Gruß
Olaf
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Re: Gt 125 r Zlynderkopf abdichten

Beitragvon Potato » Do 8. Jan 2015, 21:52

Es wurde doch schon der Ventildeckel von Lucky genannt. :gruebel:

Der Zündkerzenkanal wird mit der Ventildeckeldichtung zum Ventiltrieb hin abgedichtet, wenn also ein See mit Öl im Kerzenstecker (Zündkerzenkanal) vorgefunden wird, sollte man einfach mal die Ventildeckeldichtung prüfen. Wenn wir hier von der GT 125 sprechen, hat diese doch den Zugang zur Kerze mittig durch den Ventildeckel.

Bei 99,9 Prozent dieser Fälle, ob Motorrad oder Auto, war bei uns in der Firma immer der Ventildeckel undicht......
Sicherlich können auch andere Defekte vorliegen, aber warum sofort mit Kanonen auf Spatzen schießen?

Gruß Mattes :bier:
Potato
 

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